Bagdad, 28. Februar 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Die Sicherheitslage im Irak hat sich am Samstagnachmittag massiv verschärft. Die mächtige paramilitärische Irakische Gruppe droht mit US-Stützpunkten als Ziel für unmittelbare Vergeltungsschläge. Kataib Hisbollah, eine der größten Fraktionen innerhalb der staatlich sanktionierten Volksmobilisierungskräfte (PMF), reagierte damit auf Luftangriffe, bei denen zwei ihrer Kämpfer auf dem Stützpunkt Jurf al-Sakher südlich von Bagdad getötet wurden. Die Gruppierung kündigte an, einen „Abnutzungskrieg“ gegen die amerikanische Präsenz in der Region zu führen.
Diese Drohung erfolgt zeitgleich mit der US-israelischen Militäroperation gegen den Iran und schürt die Angst, dass der Irak erneut zum zentralen Schlachtfeld zwischen Washington und Teheran wird. US-Stützpunkte in Erbil und die Al-Asad Airbase wurden bereits in höchste Alarmbereitschaft versetzt, während die Brüssel Diplomatie zur Mäßigung aufruft.
Die Warnung der Kataib Hisbollah
Die Kataib Hisbollah, eine der schlagkräftigsten Fraktionen innerhalb der Popular Mobilisation Forces (PMF), veröffentlichte eine offizielle Erklärung zu den jüngsten Vorfällen. Hintergrund sind Angriffe auf die Basis Jurf al-Sakher, bei denen mehrere Kämpfer getötet wurden. Die Irakische Gruppe droht mit US Vergeltungsmaßnahmen und macht deutlich, dass die Präsenz ausländischer Truppen nicht länger toleriert wird. Diese Rhetorik ist zwar nicht neu, doch die Intensität und die Präzision der Drohungen lassen auf eine koordinierte militärische Antwort schließen.
Geopolitische Instabilität in der Region
Die aktuelle Dynamik zeigt, wie fragil der Frieden im Irak bleibt. Wenn eine Irakische Gruppe droht mit US Kräften zu kollidieren, betrifft dies nicht nur die diplomatischen Beziehungen zwischen Bagdad und Washington, sondern auch die regionale Stabilität. Die USA unterhalten weiterhin Logistik- und Ausbildungszentren im Land, die nun massiv befestigt werden. Militäranalysten gehen davon aus, dass die Milizen versuchen, durch asymmetrische Kriegsführung den Druck auf die irakische Regierung zu erhöhen, den Abzug aller ausländischen Soldaten zu beschleunigen.
Reaktionen aus Washington und Bagdad
Das Pentagon hat bereits auf die Warnungen reagiert und die Alarmbereitschaft für alle Standorte im Nahen Osten erhöht. Während die Irakische Gruppe droht mit US Einrichtungen anzugreifen, versucht die irakische Zentralregierung, die Wogen zu glätten. Premierminister Mohammed Shia al-Sudani steht vor der schwierigen Aufgabe, die Souveränität des Landes zu wahren, ohne die Unterstützung internationaler Partner im Kampf gegen verbleibende Terrorzellen des IS zu verlieren.
Der Sicherheitsberater und Analyst Faleh al-Fayyadh, der die Entwicklungen im Irak seit Jahren verfolgt, kommentierte die Situation wie folgt:
„Die Souveränität des Irak ist kein Verhandlungsobjekt, und die jüngsten Angriffe auf unsere Kräfte zwingen die Gruppen zu einer Reaktion, die die Präsenz ausländischer Truppen endgültig in Frage stellt.“ – Faleh al-Fayyadh, Vorsitzender der Volksmobilisierungskräfte (PMF)
Strategische Bedeutung von Jurf al-Sakher
Die Basis Jurf al-Sakher, südlich von Bagdad gelegen, gilt als strategisches Bollwerk. Dass genau hier die Luftangriffe stattfanden, ist kein Zufall. Die Irakische Gruppe droht mit US Gegenangriffen, weil sie diesen Ort als ihr Kerngebiet betrachtet. Ein Angriff auf diese Stellung wird als direkter Angriff auf die operative Handlungsfähigkeit der PMF gewertet. Die psychologische Wirkung dieser Schläge ist enorm und dient der Miliz als Rechtfertigung für ihre angekündigte Offensive.

Die Rolle der Popular Mobilisation Forces
Die PMF sind längst mehr als nur eine Hilfstruppe. Sie sind tief im politischen System des Irak verwurzelt. Wenn eine Irakische Gruppe droht mit US Militärstützpunkte anzugreifen, spricht sie oft im Namen eines breiteren Netzwerks von Widerstandsgruppen. Diese Gruppen verfügen über moderne Drohnentechnologie und Kurzstreckenraketen, was die Bedrohungslage für die US-Stützpunkte real und unmittelbar macht.
Auswirkungen auf die globale Sicherheit
Die Auswirkungen solcher Konflikte sind weltweit spürbar. Die Ölmärkte reagieren sensibel auf Instabilitäten im Irak, und die internationale Gemeinschaft blickt besorgt auf die mögliche Eröffnung einer neuen Front. Eine Irakische Gruppe droht mit US Konfrontationen, was die diplomatischen Bemühungen um Deeskalation massiv erschwert. Experten befürchten, dass ein falscher Schritt auf beiden Seiten einen Flächenbrand auslösen könnte, der die Fortschritte der letzten Jahre zunichtemacht.
Technologische Aufrüstung der Milizen
Ein besorgniserregender Faktor ist die technologische Entwicklung der paramilitärischen Gruppen. Es ist nicht mehr nur klassische Infanterie; wir sprechen von elektronischer Kampfführung und präzisen Luftschlägen durch unbemannte Systeme. Die Irakische Gruppe droht mit US Angriffen unter Einsatz dieser neuen Mittel, was die Verteidigungsstrategien der Koalitionsstreitkräfte vor neue Herausforderungen stellt. Die Effektivität der Raketenabwehrsysteme wie „Patriot“ wird in den kommenden Wochen vermutlich auf die Probe gestellt.
Humanitäre Bedenken und Fluchtbewegungen
Die Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten bereitet sich auf das Schlimmste vor. In der Vergangenheit führten solche Eskalationen stets zu Fluchtbewegungen innerhalb des Landes. Da die Irakische Gruppe droht mit US Stützpunkte anzugreifen, die oft in der Nähe von bewohnten Gebieten liegen, wächst die Angst vor Kollateralschäden. Hilfsorganisationen rufen beide Seiten zur Zurückhaltung auf, um eine erneute humanitäre Katastrophe zu verhindern.
Die diplomatische Sackgasse
Es scheint derzeit kaum einen Ausweg aus der Spirale der Gewalt zu geben. Die Irakische Gruppe droht mit US Angriffen als Antwort auf Gewalt, während die USA ihre Schläge als Selbstverteidigung deklarieren. Ohne einen echten politischen Dialog zwischen den Milizen, der Regierung in Bagdad und der US-Führung bleibt die Region ein Pulverfass. Die internationale Diplomatie ist gefordert, Kanäle zu öffnen, bevor die ersten Raketen abgefeuert werden.
Bagdads kinetische Zerreißprobe
Die Dynamik auf den Straßen von Bagdad spiegelt die Anspannung in den Kasernen wider. Während die Irakische Gruppe droht mit US Interventionen zu antworten, wächst der Druck auf die Sicherheitskräfte, die Ordnung aufrechtzuerhalten. Es ist eine kinetische Zerreißprobe für einen Staat, der versucht, sich zwischen den Großmächten und lokalen Milizen zu behaupten.




























