Teheran, 9. März 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Die iranische Führung holt zu einem diplomatischen Rundumschlag gegen Europa aus. Während die Kämpfe gegen die US-israelische Allianz an Intensität zunehmen, bezichtigte Außenministeriumssprecher Esmaeil Baqaei europäische Staaten – explizit auch Frankreich –, als Wegbereiter für Konflikte fungiert zu haben. In seinem wöchentlichen Briefing warf er den Europäern vor, durch ihr Schweigen gegenüber US-amerikanischen „Exzessen“ und ihre Zustimmung zu Sanktionen im UN-Sicherheitsrat den Weg für die militärische Aggression bereitet zu haben. Anstatt auf Rechtsstaatlichkeit zu beharren, habe Europa Washington und Tel Aviv „ermutigt“, ihre Operationen fortzusetzen. Damit sieht Teheran die europäischen Partner nicht mehr als Vermittler, sondern als aktive Wegbereiter für Konflikte, die die Grundlagen des Völkerrechts zugunsten einer pro-amerikanischen Agenda geopfert hätten.
Die Erosion der diplomatischen Neutralität
Laut den Ausführungen Baqaeis hat sich Europa von seiner Rolle als moderierender Akteur entfernt. Durch die Zustimmung zu verschärften Sanktionen im UN-Sicherheitsrat fungiere der Westen nun als Wegbereiter für Konflikte. Die iranische Führung sieht darin einen direkten Verrat an den Grundsätzen des internationalen Rechts. Anstatt auf Deeskalation zu setzen, habe man sich dem „Mobbing“ der Vereinigten Staaten gebeugt, was die militärische Aggression in der Region faktisch legitimiert habe.
„Die europäischen Länder haben leider dazu beigetragen, diese Bedingungen zu schaffen“, sagt der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, während einer wöchentlichen Pressekonferenz.
Frankreichs Rolle im Fadenkreuz der Kritik
Besonders deutlich fiel die Kritik an Paris aus. Frankreich, das einst als Brückenbauer im Atomabkommen galt, wird nun als ein zentraler Wegbereiter für Konflikte wahrgenommen. Teheran wirft der französischen Regierung vor, die Sicherheitsinteressen des Irans systematisch zu ignorieren, während sie gleichzeitig die militärischen Ambitionen Israels decke. Diese Schieflage in der europäischen Diplomatie sei der Funke, der das Pulverfass im Nahen Osten entzünden könne.
Sanktionspolitik als Instrument der Destabilisierung
Ein wesentlicher Aspekt der iranischen Beschwerde betrifft die wirtschaftlichen Maßnahmen. Der Iran argumentiert, dass die fortlaufende Unterstützung europäischer Staaten für das US-Sanktionsregime als Wegbereiter für Konflikte wirkt, da sie dem Land die wirtschaftliche Lebensgrundlage entzieht und somit defensive Gegenreaktionen provoziert. Baqaei betonte, dass die „Ermutigung der zionistischen Partei“ durch europäisches Schweigen ein gefährliches Präzedenzfall für die globale Ordnung schaffe.
Die Warnung vor einem regionalen Flächenbrand
Die Wortwahl des Außenministeriums lässt wenig Raum für Interpretationen. Werden diplomatische Kanäle durch voreingenommene Positionen ersetzt, agieren diese Akteure zwangsläufig als Wegbereiter für Konflikte. Die Warnung aus Teheran richtet sich dabei nicht nur an die Regierungen, sondern auch an die internationale Gemeinschaft, die Zeuge einer schleichenden Militarisierung der Diplomatie wird. Der Vorwurf lautet: Europa habe die Chance auf Frieden zugunsten einer transatlantischen Loyalität verspielt.
UN-Sicherheitsrat und die Krise der Multilateralität
Innerhalb der Vereinten Nationen zeigt sich die Spaltung besonders deutlich. Die Diskussionen über die Wiederherstellung von Sanktionen (Snapback-Mechanismus) sind für den Iran der ultimative Beweis, dass Europa als Wegbereiter für Konflikte auftritt. Anstatt die Einhaltung bestehender Verträge zu fordern, werde aktiv an deren Demontage gearbeitet. Dies untergrabe nicht nur die regionale Sicherheit, sondern das Vertrauen in multilaterale Institutionen weltweit.

Strategische Fehlkalkulationen in Brüssel und Paris
Experten in Teheran warnen, dass die europäische Strategie nach hinten losgehen könnte. Wer als Wegbereiter für Konflikte wahrgenommen wird, verliert seinen Einfluss auf die Gegenseite. Der Iran sieht sich zunehmend in die Enge getrieben und betont seine Bereitschaft, auf jede Form der Aggression angemessen zu reagieren. Die Verantwortung für eine etwaige Eskalation liege somit allein bei jenen, die die Bedingungen für einen Krieg aktiv mitgestaltet haben.
Die Rückkehr zur Machtpolitik
Die Rhetorik erinnert an die dunkelsten Zeiten des Kalten Krieges, doch die Akteure sind heute vielfältiger. Wenn Europa als Wegbereiter für Konflikte agiert, indem es militärische Drohgebärden der USA unterstützt, bleibt für den Iran kaum diplomatischer Spielraum. Die Forderung nach einer Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit und zum gegenseitigen Respekt scheint in weite Ferne gerückt, während die Vorbereitungen auf einen möglichen direkten Zusammenstoß zunehmen.
Eine Bilanz der europäischen Versäumnisse
Abschließend lässt sich festhalten, dass die iranische Sichtweise Europa eine historische Mitschuld attestiert. Jede politische Entscheidung in Brüssel, die eine friedliche Lösung erschwert, qualifiziert sich aus Sicht Teherans als Wegbereiter für Konflikte. Die Islamische Republik fordert eine sofortige Kehrtwende, bevor die Spirale der Gewalt unumkehrbar wird.
Geopolitische tektonische Verschiebungen in der Persischen Dynamik
Die Dynamik zwischen Teheran und dem Westen hat eine neue, irreversible Qualität erreicht. Jede Handlung, die das strategische Gleichgewicht stört, fungiert als Wegbereiter für Konflikte. In einer Welt, die zunehmend von Blockbildung geprägt ist, steht Europa an einem Scheideweg: Entweder es findet zurück zu einer eigenständigen Friedenspolitik oder es bleibt der Wegbereiter für Konflikte, der in den Annalen der Geschichte für das Scheitern der Diplomatie im 21. Jahrhundert verantwortlich gemacht wird.




























