Hamburg, 25. Februar 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Der Windturbinenhersteller Nordex hat nach einem außergewöhnlichen Geschäftsjahr 2025 eine massive Nordex Expansion USA für das laufende Jahr angekündigt. Mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 631 Millionen Euro übertraf das Unternehmen die Erwartungen deutlich. CEO José Luis Blanco zeigt sich optimistisch, den Marktanteil in den Vereinigten Staaten langfristig wieder auf 20 Prozent zu steigern, angetrieben durch den enormen Energiehunger amerikanischer Rechenzentren. Trotz politischer Unwägbarkeiten sieht Nordex im US-Markt ein Potenzial, das die Größe des deutschen Heimatmarktes übertreffen könnte. Nach Bekanntgabe der Zahlen und der Pläne zur Nordex Expansion USA sprang die Aktie im MDAX um über 13 Prozent nach oben, nachdem sie sich bereits im Vorjahr verdreifacht hatte.
Nordex Expansion USA und die neue Ära der Windkraft
Die deutsche Windkraft-Industrie erlebt derzeit eine Renaissance, die maßgeblich durch die Nordex Expansion USA vorangetrieben wird. Nachdem das Unternehmen jahrelang seinen Fokus auf den europäischen Kernmarkt, insbesondere Deutschland, gelegt hatte, verlagert sich das strategische Gewicht nun spürbar nach Westen. Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die USA eine beispiellose Modernisierung ihrer Energieinfrastruktur durchlaufen.
Analysten werten den Schritt als logische Konsequenz aus der gefestigten Bilanzstruktur. Nordex hat es geschafft, die operativen Margen in einen Bereich zu heben, der Investitionen in Übersee nicht nur ermöglicht, sondern betriebswirtschaftlich zwingend macht. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf von Turbinen, sondern um den Aufbau einer langfristigen Service-Infrastruktur, die über Jahrzehnte hinweg stabile Cashflows generieren soll.
Rekordgewinne als Fundament für den Sprung nach Übersee
Der Erfolg der Nordex Expansion USA fußt auf einem Geschäftsjahr 2025, das alle bisherigen Bestmarken in den Schatten stellte. Ein EBITDA von über 630 Millionen Euro gab den Startschuss für die globale Offensive. Diese finanzielle Stärke erlaubt es den Hanseaten, in den USA aggressiver aufzutreten und auch Großprojekte zu finanzieren, die zuvor aufgrund von Kapitalbeschränkungen außer Reichweite lagen.
Der Markt hat diese Entwicklung bereits antizipiert. Die Aktie, die sich seit Anfang 2025 im Wert verdreifacht hat, spiegelt das Vertrauen der Anleger wider. Die Strategie sieht vor, die in Europa bewährte Delta4000-Plattform spezifisch für die Anforderungen der Great Plains und der texanischen Windkorridore zu optimieren. Damit positioniert sich das Unternehmen als technologisch führender Partner für US-Energieversorger.

Die Rolle der Tech-Giganten und Rechenzentren
Ein entscheidender Treiber für die Nordex Expansion USA ist der Hunger amerikanischer Technologiekonzerne nach grüner Energie. Microsoft, Google und Amazon investieren Milliarden in neue Rechenzentren, die rund um die Uhr Strom benötigen. Da diese Unternehmen strikte Net-Zero-Ziele verfolgen, suchen sie händeringend nach Partnern, die zuverlässige Onshore-Windkraftlösungen in großem Maßstab liefern können.
Nordex sieht hier eine Nische, die weit über die klassische Netzeinspeisung hinausgeht.
„Nordex war noch nie so groß und so etabliert wie jetzt“, kommentiert Constantin Hesse, Analyst bei Jefferies, die aktuelle Marktpositionierung des Konzerns.
Strategische Rückkehr zu alten Marktanteilen
Das Ziel der Nordex Expansion USA ist ambitioniert: Die Rückkehr zu einem Marktanteil von 20 Prozent. In der Vergangenheit war Nordex bereits eine feste Größe in den USA, verlor jedoch durch den Fokus auf die europäische Konsolidierung an Boden. Jetzt, da die Lieferketten optimiert und die Produktionskapazitäten hochgefahren sind, ist die Zeit für den Re-Entry gekommen.
CEO José Luis Blanco betont dabei die Wichtigkeit lokaler Partnerschaften. Es geht nicht mehr nur um den Export „Made in Germany“, sondern um eine tiefe Integration in die amerikanische Wertschöpfungskette. Dies mindert nicht nur logistische Risiken, sondern schützt das Unternehmen auch vor möglichen protektionistischen Maßnahmen der US-Handelspolitik.
Technologische Überlegenheit auf amerikanischem Boden
Ein Kernaspekt der Nordex Expansion USA bleibt die technologische Differenzierung. US-amerikanische Windstandorte zeichnen sich oft durch extreme klimatische Bedingungen aus – von extremer Hitze bis hin zu heftigen Stürmen. Die neuesten Turbinengenerationen von Nordex sind speziell darauf ausgelegt, auch unter diesen Bedingungen eine maximale Verfügbarkeit zu garantieren.
Politische Rahmenbedingungen und grüne Anreize
Keine Diskussion über die Nordex Expansion USA wäre vollständig ohne den Blick auf die politischen Rahmenbedingungen. Steuergutschriften für saubere Energie bleiben der wichtigste Katalysator. Trotz politischer Volatilität in Washington zeigt sich die Industrie robust, da der wirtschaftliche Vorteil der Windkraft gegenüber fossilen Brennstoffen mittlerweile unumstritten ist.
Die Strategie von Nordex ist darauf ausgelegt, unabhängig von kurzfristigen politischen Zyklen zu funktionieren. Durch die Konzentration auf Regionen mit hoher natürlicher Windressource und starkem lokalem politischem Rückhalt schafft das Unternehmen Fakten, die schwer rückgängig zu machen sind. Die langfristigen Abnahmeverträge (PPAs) mit Industriekunden bieten zusätzliche Sicherheit.
Synergien zwischen Europa und Nordamerika
Die Nordex Expansion USA profitiert massiv von den Erfahrungen, die das Unternehmen beim Ausbau der Windkraft in Deutschland gesammelt hat. Die dort erreichten Effizienzgewinne in der Logistik und Montage werden nun eins zu eins auf den US-Markt übertragen. Dieser Wissenstransfer spart Zeit und reduziert die Anlaufkosten für neue Projekte in den Staaten.
Der Einfluss auf die globale Wettbewerbsfähigkeit
Mit der Nordex Expansion USA festigt der Konzern seine Rolle als einer der drei weltweit führenden Onshore-Turbinenhersteller außerhalb Chinas. Die globale Präsenz ermöglicht es, Schwankungen in einzelnen regionalen Märkten auszugleichen. Wenn der Ausbau in Europa stockt, können die USA das Wachstum auffangen – und umgekehrt.
Herausforderungen in der Logistik und Lieferkette
Trotz des Optimismus bringt die Nordex Expansion USA logistische Herausforderungen mit sich. Der Transport riesiger Rotorblätter über den Atlantik oder die Koordination lokaler Fabriken erfordert ein Höchstmaß an Präzision. Nordex hat hierzu in den letzten Monaten massiv in sein Supply-Chain-Management investiert, um Engpässe wie in den Jahren 2022 und 2023 zu vermeiden.
Ausblick Die Windkraft-Vision 2030
Abschließend lässt sich sagen, dass die Nordex Expansion USA das Gesicht des Unternehmens dauerhaft verändern wird. Bis zum Ende des Jahrzehnts könnte der nordamerikanische Markt einen ebenso großen Anteil am Gesamtumsatz haben wie der europäische. Dies würde Nordex eine Stabilität verleihen, die in der volatilen Branche der erneuerbaren Energien selten ist.
Houston als strategisches Drehkreuz der Hamburger
Die Wahl von Houston als operative Basis für die Nordex Expansion USA unterstreicht den Anspruch des Unternehmens. In der Welthauptstadt der Energie trifft alte auf neue Welt. Nordex positioniert sich dort nicht als Außenseiter, sondern als Teil der Lösung für die drängenden Energiefragen der Zukunft. Von hier aus werden die Fäden für ein Netzwerk gespannt, das von der kanadischen Grenze bis zum Golf von Mexiko reicht. Die Präsenz vor Ort ermöglicht kurze Entscheidungswege und einen direkten Draht zu den einflussreichsten Akteuren der US-Energiewirtschaft.




























