Dubai, 9. März 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Das iranische Regime greift zu drastischen Mitteln, um Stimmen aus dem Ausland zum Schweigen zu bringen. Die Generalstaatsanwaltschaft in Teheran kündigte am Montag eine neue Stufe der Repression gegen Exiliraner an: Wer Sympathien für die USA oder Israel äußert, muss mit der sofortigen Beschlagnahmung seines gesamten Eigentums im Iran rechnen. Hintergrund sind weltweite Freudenfeiern der Diaspora nach den schweren Schlägen gegen die iranische Führung im aktuellen Krieg. Während in Teheran Mojtaba Khamenei als Nachfolger seines Vaters in Stellung gebracht wird, werden auf Telegram bereits Listen mit Namen prominenter Exiliraner verbreitet, die den Militäreinsatz des Westens unterstützen.
Für die bis zu 10 Millionen Iraner im Ausland bedeutet diese Repression gegen Exiliraner eine existenzielle Bedrohung, da jede Form der Kritik nun direkte rechtliche und finanzielle Konsequenzen in der Heimat nach sich ziehen kann.
Juristische Enteignung als politisches Werkzeug
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund massiver politischer Umwälzungen innerhalb der Islamischen Republik. Nach dem Tod des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei im Zuge des am 28. Februar begonnenen US-israelischen Feldzugs wurde dessen Sohn, Mojtaba Khamenei, am Montag offiziell als Nachfolger benannt. Während Teile der Diaspora in europäischen und amerikanischen Metropolen die Nachricht feierten, reagiert die Führung in Teheran mit einer systematischen Repression gegen Exiliraner, um jeglichen Dissens im Keim zu ersticken.
Staatliche Medien zitierten das Büro des Generalstaatsanwalts mit einer expliziten Warnung an alle, die mit dem „amerikanisch-zionistischen Feind“ sympathisieren oder kooperieren. Diese Personen müssten mit der „Konfiszierung all ihres Eigentums und anderen rechtlichen Sanktionen im Einklang mit dem Gesetz“ rechnen. Diese Form der Repression gegen Exiliraner zielt darauf ab, die wirtschaftliche Verbindung zur Heimat als Geisel für politisches Wohlverhalten zu nutzen.
Digitale Überwachung und Identifizierung
Ein zentraler Bestandteil dieser neuen Welle der Repression gegen Exiliraner ist die Nutzung sozialer Medien. Kürzlich eingerichtete Kanäle auf der Plattform Telegram haben damit begonnen, detaillierte Dossiers über prominente Iraner im Ausland zu verbreiten. Diese Profile enthalten kritische Kommentare zu den klerikalen Behörden und Sympathiebekundungen für die laufende Militärkampagne.
Die Behörden nutzen diese digitalen Spuren als Beweismittel, um Eigentumstitel zu annullieren und Bankkonten einzufrieren. Experten für internationales Recht bezeichnen dies als einen Akt der transnationalen Repression gegen Exiliraner, da der iranische Staat seinen juristischen Arm weit über die eigenen Landesgrenzen hinausstreckt, um die Meinungsfreiheit der 5 bis 10 Millionen im Ausland lebenden Iraner zu beschneiden.
Die sozioökonomischen Folgen für die Diaspora
Für viele der im Ausland lebenden Iraner – die Mehrheit davon in den Vereinigten Staaten und Westeuropa – stellt diese Drohung eine existenzielle Krise dar. Erbschaften, Immobilien und Rentenansprüche im Iran könnten über Nacht verloren gehen. Diese wirtschaftliche Repression gegen Exiliraner dient nicht nur der Bestrafung von Einzelpersonen, sondern soll auch eine abschreckende Wirkung auf die gesamte Gemeinschaft ausüben.
Die iranische Regierung setzt darauf, dass die Angst vor dem Verlust des Familieneigentums die Diaspora-Aktivisten zur Selbstzensur zwingt. Da die Repression gegen Exiliraner nun offiziell in die staatliche Strategie integriert wurde, stehen viele Exilierte vor der schmerzhaften Wahl zwischen ihrer politischen Überzeugung und ihrem materiellen Erbe.

Ein Wendepunkt unter Mojtaba Khamenei
Die Ernennung von Mojtaba Khamenei signalisiert eine Fortführung des harten Kurses seines Vaters. Die schnelle Reaktion der Justiz zeigt, dass das neue Regime bereit ist, radikale Schritte zu unternehmen, um seine Macht zu festigen. Die Repression gegen Exiliraner ist dabei ein Schlüsselelement, um die Fragmentierung der Opposition voranzutreiben und den Einfluss westlicher Narrative innerhalb des Irans zu blockieren.
Internationale Beobachter weisen darauf hin, dass diese Maßnahmen gegen internationales Recht verstoßen könnten, da sie Bürger aufgrund ihrer politischen Meinung diskriminieren und enteignen. Dennoch bleibt die praktische Handhabe begrenzt, da der Iran die volle Souveränität über die innerhalb seiner Grenzen befindlichen Vermögenswerte beansprucht. Diese verschärfte Repression gegen Exiliraner wird voraussichtlich die Kluft zwischen Teheran und dem Westen weiter vertiefen.
Ausblick auf die geopolitische Lage
Während der Kriegszustand anhält, wird die Überwachung der Diaspora-Aktivitäten voraussichtlich noch intensiviert. Die Justiz hat bereits angedeutet, dass weitere „rechtliche Strafen“ folgen könnten, was auch die Annullierung von Pässen oder die Verfolgung von im Iran verbliebenen Familienmitgliedern bedeuten könnte. Die systematische Repression gegen Exiliraner bleibt somit ein zentrales Instrument der iranischen Führung, um die Kontrolle über das nationale Narrativ auch in Zeiten existenzieller militärischer Bedrohung zu behalten.
Die Weltgemeinschaft steht nun vor der Herausforderung, auf diese Form der staatlichen Willkür zu reagieren, während die militärischen Spannungen in der Region ihren Höhepunkt erreichen. Die Repression gegen Exiliraner zeigt deutlich, dass der Konflikt nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch in den Gesetzbüchern und auf den Bankkonten der Bürger ausgetragen wird.
Das Schweigen der enteigneten Stimmen
Letztlich stellt sich die Frage, wie lange diese Taktik der Einschüchterung Erfolg haben wird. Die Geschichte zeigt oft, dass extreme Unterdrückung den Widerstand eher festigt als bricht. Doch im Moment scheint die klerikale Führung entschlossen, den Preis für Kritik so hoch wie möglich anzusetzen. Die Repression gegen Exiliraner markiert somit das Ende jeder Hoffnung auf einen moderaten Dialog zwischen der Führung in Teheran und ihren Bürgern im Ausland.




























