Washington, Vereinigte Staaten, 07. Februar 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Die geplante Nexstar-Tegna Fusion steht am heutigen Samstag im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit, nachdem sich der amtierende Präsident Donald Trump offiziell für den Zusammenschluss ausgesprochen hat. In einer Stellungnahme erklärte Trump, dass dieser Schritt den Wettbewerb stärken und ein notwendiges Gegengewicht zu den etablierten nationalen Fernsehnetzwerken bilden würde. Die Unterstützung durch das Weiße Haus kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem die Regulierungsbehörden in den Vereinigte Staaten über die Aufhebung jahrzehntealter Beschränkungen für den Besitz von Fernsehsendern beraten. Für die beteiligten Unternehmen bedeutet dieses politische Signal eine erhebliche Stärkung ihrer Position im laufenden Genehmigungsverfahren.
Ein strategischer Vorstoß gegen etablierte Mediennetzwerke
Der Vorstoß von Donald Trump markiert eine signifikante Wende in der Debatte um die Konsolidierung des US-Medienmarktes durch die Nexstar-Tegna Fusion. Nexstar, bereits jetzt der größte Betreiber lokaler Fernsehstationen in den Vereinigte Staaten, plant die Übernahme von Tegna für rund 6,2 Milliarden US-Dollar. Trump begründete seine Unterstützung damit, dass eine stärkere Nexstar-Gruppe notwendig sei, um gegen das anzutreten, was er regelmäßig als einseitige Berichterstattung der großen Netzwerke bezeichnet. Er betonte, dass die Nexstar-Tegna Fusion dazu beitragen werde, den Wettbewerb auf einem höheren Niveau zu führen, was letztlich dem amerikanischen Zuschauer zugutekomme.
Die politische Dimension dieser Nexstar-Tegna Fusion ist unverkennbar, da Nexstar unter anderem den Kabel-Nachrichtensender NewsNation betreibt. Durch die Übernahme von Tegna würde Nexstar Zugriff auf 64 weitere Stationen in 51 Märkten erhalten, was die nationale Reichweite des Unternehmens massiv ausweiten würde. Trump sieht in der Nexstar-Tegna Fusion eine Chance, die Dominanz der großen Netzwerke zu brechen und eine Infrastruktur zu schaffen, die seinen politischen Botschaften potenziell offener gegenübersteht.
Die regulatorische Hürde der 39 Prozent Klausel
Trotz der Rückendeckung aus dem Weißen Haus steht die Nexstar-Tegna Fusion vor erheblichen rechtlichen Herausforderungen durch die FCC. Nach geltendem Recht der Federal Communications Commission darf ein einzelnes Unternehmen nicht mehr als 39 Prozent der Haushalte in den Vereinigte Staaten mit seinen Sendern erreichen. Ein kombinierter Konzern aus der Nexstar-Tegna Fusion würde diese Grenze mit einer prognostizierten Reichweite von etwa 54,5 Prozent weit überschreiten. Die Antragsteller haben daher eine Ausnahmeregelung beantragt, die derzeit von der zuständigen Medienbehörde intensiv geprüft wird.
„Gute Deals wie die Nexstar-Tegna-Fusion durchgehen zu lassen, wird helfen, die Fake News auszuschalten, weil es mehr Wettbewerb auf einem anspruchsvolleren Niveau geben wird.“ – Donald Trump, Präsident der Vereinigte Staaten
Wirtschaftliche Synergien und der Druck durch Streaming Dienste
Die wirtschaftliche Logik hinter der Nexstar-Tegna Fusion ist eng mit dem Niedergang des klassischen linearen Fernsehens verknüpft. Immer mehr Haushalte in den Vereinigte Staaten kündigen ihre Kabelabonnements zugunsten von On-Demand-Anbietern wie Netflix oder Disney+. Für die Akteure der Nexstar-Tegna Fusion bedeutet dies sinkende Werbeeinnahmen und geringere Gebühren von Kabelnetzbetreibern. Ein Zusammenschluss würde es den Unternehmen ermöglichen, durch die Bündelung von Ressourcen und die Eliminierung doppelter Strukturen massiv Kosten einzusparen und profitabel zu bleiben.

Widerstand von Gewerkschaften und Bürgerrechtsorganisationen
Nicht alle Akteure im Markt teilen den Optimismus bezüglich des geplanten Zusammenschlusses. Ein breites Bündnis aus verschiedenen Organisationen und Gewerkschaften hat die FCC offiziell aufgefordert, das Vorhaben zu stoppen. Sie befürchten, dass die Konsolidierung zu einem massiven Stellenabbau in lokalen Redaktionen führen wird, da Effizienzsteigerungen oft auf Kosten des Personals gehen. In der Vergangenheit haben ähnliche Übernahmen oft dazu geführt, dass Berichte zentral produziert und lediglich mit lokalen Elementen angereichert wurden.
Zudem warnen Verbraucherschützer vor steigenden Kosten für die Endverbraucher infolge der Marktkonzentration. Wenn ein einzelner Gigant die Kontrolle über eine so große Anzahl von Sendern hat, steigt seine Macht, hohe Gebühren bei den Kabelnetzbetreibern durchzusetzen. Diese Kosten werden in der Regel direkt an die Abonnenten weitergegeben, was die Transaktion für viele Haushalte unattraktiv macht. Die Gegner dieses Schrittes fordern daher, dass die Interessen der Zuschauer über die Expansionswünsche der Großkonzerne gestellt werden.
Der Einfluss von strategischen Partnern und Netzwerken
Hinter den Kulissen spielt auch die Unterstützung durch einflussreiche Verbündete bei der Nexstar-Tegna Fusion eine Rolle. Berichten zufolge finanzieren Interessengruppen Werbekampagnen, um die öffentliche Meinung zugunsten der Nexstar-Tegna Fusion zu beeinflussen. Diese Kampagnen argumentieren, dass gerade die Größe des neuen Unternehmens den Erhalt lokaler Nachrichten garantiere, da nur so die nötigen Mittel für den technologischen Wandel aufgebracht werden könnten. Ohne die Nexstar-Tegna Fusion seien viele kleinere Stationen langfristig nicht überlebensfähig.
Die Neugestaltung der Medienlandschaft durch die Nexstar-Tegna Fusion
Die Unterstützung von Donald Trump für dieses Vorhaben ist mehr als nur eine wirtschaftspolitische Entscheidung. Indem die Administration aktiv die Bildung von Medienmonopolen durch diesen strategischen Zusammenschluss fördert, bricht sie mit der Tradition der Kartellwächter, die stets auf eine Zersplitterung des Marktes achteten. Die geplante Integration markiert somit den Beginn einer neuen Ära der Medienkonzentration unter staatlicher Billigung.
Sollte das Geschäft wie geplant abgeschlossen werden, entsteht ein Medienimperium von beispiellosem Ausmaß. Während die Befürworter von einer Rettung des Lokaljournalismus sprechen, sehen Kritiker das Ende der unabhängigen regionalen Berichterstattung durch die massive Konsolidierung gekommen. In einer Ära, in der Information die wichtigste Währung ist, könnte die Kontrolle über weite Teile der Haushalte durch diese neue Marktmacht die politische Landschaft der Vereinigte Staaten nachhaltig verändern.




























