WELLINGTON, 23. Juni (Berlin Morgen Zeitschrift) – Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat am Samstag die Region der Nordinsel Neuseelands erschüttert. Das Europäische-Mediterrane Seismologische Zentrum gab das Ereignis offiziell bekannt.
Das Seebeben ereignete sich in einer geringen Tiefe von nur zehn Kilometern unter der Erdoberfläche. Diese flache Lage verstärkt in der Regel die spürbare Intensität der Erschütterungen an der Oberfläche deutlich. Trotz der spürbaren Erschütterungen geben die seismologischen Daten vorerst Entwarnung für die Küstenregionen des Landes.
Erste Auswertungen der Seismologen zeigen, dass derzeit keine unmittelbare Tsunami-Warnung für die neuseeländischen Küsten vorliegt.
Da das Naturereignis erst vor Kurzem stattfand, untersuchen die lokalen Behörden wie der Erdbebendienst GeoNet noch die Lage. Die Experten prüfen mögliche Schäden an der Infrastruktur sowie eventuelle Personenschäden.
„Die Nordinsel liegt direkt auf dem pazifischen Feuerring, wodurch flache Beben dieser Stärke ein gewohntes Muster darstellen“, erklärt der seismologische Dienst zur regionalen Einordnung.
Die Pazifische Platte trifft in dieser Zone direkt auf die Australische Platte. Diese geografische Lage führt regelmäßig zu seismischer Aktivität auf den Inseln.



























