Teheran, 21. Februar 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Das iranische Außenministerium hat die Marine- und Luftwaffenverbände aller EU-Mitgliedstaaten offiziell als terroristische Vereinigungen eingestuft. Die Einstufung EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen erfolgt als direkte Vergeltungsmaßnahme für die Entscheidung Brüssels, die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) auf die EU-Terrorliste zu setzen. Teheran beruft sich dabei auf ein nationales Gegenseitigkeitsgesetz, das bereits gegen die USA angewandt wurde. Inmitten massiver regionaler Spannungen im Jahr 2026 droht die Einstufung EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen die Sicherheit internationaler Schifffahrtswege im Persischen Golf sowie diplomatische Beziehungen massiv zu destabilisieren, da Teheran nun rechtliche Schritte gegen europäische Militärpräsenzen in der Region ankündigt.
Eskalation am Persischen Golf
Die Einstufung bedeutet, dass der Iran die Marine- und Luftwaffenverbände aller EU-Staaten rechtlich mit Gruppen wie dem IS oder Al-Qaida gleichsetzt. Laut der Erklärung aus Teheran basiere dieser Schritt auf dem „Gesetz über Vergeltungsmaßnahmen“, welches dem Iran erlaubt, ausländische Militäreinheiten zu listen, die die Souveränität des Landes bedrohen oder mit den USA kooperieren. Dass die EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen genannt werden, hat weitreichende Konsequenzen für die Schifffahrt in der Straße von Hormus.
Rechtliche Grundlagen der Listung
Das iranische Außenministerium beruft sich auf ein Gesetz aus dem Jahr 2019, das ursprünglich als Antwort auf die US-Einstufung der Revolutionsgarden (IRGC) verabschiedet wurde. Da die EU in den letzten Monaten ihre militärische Präsenz im Rahmen von Missionen wie „Aspides“ verstärkt hat, sieht der Iran die Grundlage gegeben, diese Verbände als feindlich einzustufen. Die offizielle Lesart in Teheran ist nun eindeutig: Die EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen agieren gegen iranische Interessen.
Auswirkungen auf die maritime Sicherheit
Experten warnen vor einer Zunahme von Spannungen auf hoher See. Wenn die EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen aus iranischer Sicht sind, entfällt für die iranische Marine die Notwendigkeit, sich an traditionelle diplomatische Protokolle bei Begegnungen auf See zu halten. Schiffe der Bundeswehr oder der französischen Marine könnten nun öfter Ziel von Provokationen durch iranische Schnellboote werden, da sie offiziell als „terroristische Bedrohung“ deklariert wurden.
Die Rolle der Luftwaffe im Konflikt
Nicht nur die Marine, auch die europäischen Fliegerstaffeln sind betroffen. Durch die Behauptung, die EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen seien, schafft der Iran eine rhetorische Basis, um etwaige Luftraumverletzungen oder Aufklärungsflüge in Grenznähe aggressiver zu beantworten. Dies betrifft insbesondere Aufklärungsmissionen, die von Stützpunkten in der Region aus operieren.
Wie der politische Analyst und Nahost-Experte Adnan Tabatabai, der die Entwicklungen in Teheran seit Jahren intensiv begleitet, feststellte: „Diese Entscheidung ist ein kalkulierter diplomatischer Affront, der darauf abzielt, die Kosten für europäisches militärisches Engagement in der Region massiv zu erhöhen.“
Diplomatische Schockwellen in Brüssel
In Brüssel reagierte man mit Unverständnis und scharfer Ablehnung. Ein Sprecher des Rates der EU betonte, dass die Streitkräfte der Mitgliedstaaten ausschließlich zur Sicherung des Völkerrechts und der freien Handelswege eingesetzt werden. Die Einstufung, dass EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen darstellen, wird als haltlose Propaganda zurückgewiesen, die den Frieden in Westasien gefährdet.
Wirtschaftliche Konsequenzen für den Handel
Der internationale Handel könnte unter dieser neuen Einstufung leiden. Versicherungsprämien für Frachtschiffe, die von EU-Marinen eskortiert werden, könnten steigen, da das Risiko eines direkten Konflikts mit dem Iran nun höher bewertet wird. Die Behauptung, dass die EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen sind, verunsichert Reedereien weltweit, die auf die Sicherheit der Straße von Hormus angewiesen sind.
Symbolik und innenpolitische Stärke
Für die iranische Führung dient dieser Schritt auch der innenpolitischen Festigung. Indem man die ehemaligen Partner in Europa als Terroristen brandmarkt, demonstriert Teheran Härte gegenüber dem Westen. Die Rhetorik, dass EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen sind, fügt sich nahtlos in die Erzählung des Widerstands gegen ausländische Einmischung ein.
Das Risiko von Fehlkalkulationen
Militärbeobachter befürchten, dass durch die Einstufung der EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen die Gefahr von Missverständnissen steigt. In der Vergangenheit gab es immer wieder gefährliche Annäherungen zwischen iranischen und westlichen Schiffen. Mit dem neuen Status als „Terroristen“ könnte ein iranischer Kommandant vor Ort schneller den Befehl zum Waffeneinsatz geben, was eine unkontrollierbare Eskalationsspirale auslösen könnte.
Langfristige Perspektiven der Beziehungen
Es ist unwahrscheinlich, dass der Iran diesen Schritt kurzfristig revidiert. Solange die Revolutionsgarden auf westlichen Sanktionslisten stehen, wird Teheran an der Position festhalten, dass die EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen sind. Die diplomatischen Kanäle sind so verengt wie seit Jahrzehnten nicht mehr, was eine friedliche Beilegung des Streits in weite Ferne rückt.
Eine neue Ära der asymmetrischen Diplomatie
Die Welt blickt nun gespannt auf die Reaktion der NATO und der EU-Partner. Wird Europa seine Präsenz im Golf verstärken oder den diplomatischen Rückzug antreten? Die Einstufung der EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen zwingt die europäische Außenpolitik zu einer grundlegenden Neubewertung ihrer Strategie im Nahen Osten.
Globale Tektonik der Sicherheitspolitik
Dieser Vorfall ist kein isoliertes Ereignis, sondern Teil einer globalen Verschiebung. Während der Iran seine Beziehungen zu Russland und China vertieft, isoliert er sich zunehmend vom Westen. Dass die EU-Luft- und Seestreitkräfte Terrororganisationen genannt werden, ist das deutliche Signal einer Abkehr von jeglicher Kooperation mit dem europäischen Kontinent unter den aktuellen Bedingungen.





























