Manama, 5. April 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Beim jüngsten Angriff auf Bahrain wurde die Hauptraffinerie von BAPCO auf Sitra durch eine iranische Drohne schwer beschädigt, ein Feuer brach in einem der Lagertanks aus, konnte aber gelöscht werden. Das Unternehmen erklärte den Notstand für den Betrieb, sicherte jedoch die lokale Treibstoffversorgung. Dies ist bereits der zweite schwere Angriff auf die Anlage innerhalb eines Monats und verdeutlicht die zunehmende Bedrohung der Energieinfrastruktur im Golf. Experten warnen, dass der Angriff auf Bahrain die globale Ölversorgung weiter unter Druck setzen könnte und signalisiert eine neue Eskalationsstufe im regionalen Energiekrieg, der auch Kuwait, Saudi-Arabien und die VAE betrifft.
Angriff auf Bahrain erschüttert Manama
Ein schwerer Angriff auf Bahrain hat die Hauptstadt und die gesamte Energiebranche in Alarmbereitschaft versetzt. Die wichtigste Raffinerie des Landes, betrieben von der Bahrain Petroleum Company (BAPCO), wurde gestern Ziel eines gezielten Drohnenangriffs. Ein Tanklager auf der Insel Sitra geriet in Brand, konnte aber nach sofortigen Löschmaßnahmen unter Kontrolle gebracht werden. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet. Dieser Angriff auf Bahrain markiert die zweite größere Attacke auf die Anlage innerhalb eines Monats und unterstreicht die wachsende Gefahr für die Energieinfrastruktur im Golf.
Das Petrochemiewerk in Bahrain gilt als zentraler Knotenpunkt für die nationale Treibstoffversorgung. Analysten weisen darauf hin, dass solche Angriffe nicht nur die lokale Versorgung bedrohen, sondern auch globale Ölpreise beeinflussen können. Bereits nach der ersten Attacke im März waren 32 Zivilisten in der nahegelegenen Sitra-Gegend verletzt worden. Der erneute Angriff auf Bahrain verdeutlicht die fortgesetzte Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur in der Region.
Sofortmaßnahmen und Betriebssicherheit
Nach dem Angriff auf Bahrain hat BAPCO unverzüglich Sicherheitsprotokolle aktiviert. Die betroffene Anlage wurde offiziell unter „Force Majeure“ gestellt, um rechtliche Risiken und mögliche Lieferverzögerungen abzusichern. Gleichzeitig wurden Notfallpläne umgesetzt, um die inländische Versorgung mit Treibstoff sicherzustellen. Trotz der Bedrohung konnte der Betrieb der Raffinerie teilweise fortgesetzt werden, um eine Unterbrechung der Energieversorgung in Bahrain zu vermeiden.
Die Verantwortlichen betonten, dass die Sicherheit der Mitarbeiter höchste Priorität hat. „Wir setzen alles daran, die Versorgung innerhalb Bahrains sicherzustellen und gleichzeitig die Sicherheit unseres Personals zu gewährleisten“, erklärte ein Sprecher von BAPCO. Dieses Zitat unterstreicht die Dringlichkeit, sowohl operative Risiken zu managen als auch die öffentliche Sicherheit zu garantieren.
Regionale Spannungen im Golf verschärfen die Lage
Der Angriff auf Bahrain fällt in eine Phase erheblicher geopolitischer Spannungen zwischen Iran und einer Koalition aus US-amerikanischen und israelischen Streitkräften. In den vergangenen Wochen wurden über 6.000 Raketen und Drohnen im gesamten Golfraum abgefeuert. Bahrain liegt strategisch nahe am Persischen Golf, über den etwa 20 Prozent des weltweiten Ölhandels fließen. Die wiederholten Angriffe auf das Petrochemiewerk in Bahrain verdeutlichen, wie stark zivile und wirtschaftliche Infrastruktur ins Visier geraten ist.
Experten warnen, dass die Eskalation nicht nur die Stabilität Bahrains, sondern auch die gesamte regionale Energieversorgung bedroht. Die Sicherung des Persischen Golfs und der Schifffahrtswege hat höchste Priorität, da jeder weitere Angriff auf Bahrain erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen haben könnte.

Bedeutung für Europa und globale Energiemärkte
Die jüngsten Angriffe im Golf zeigen, wie verletzlich globale Energieströme geworden sind und welche direkten Auswirkungen regionale Konflikte auf Europa haben könnten. Deutschland und andere europäische Staaten sind auf stabile Öl- und Gaslieferungen angewiesen, die stark vom Persischen Golf abhängen. Ein eskalierender Konflikt wie der Angriff auf Bahrain könnte die Preise weiter in die Höhe treiben und die Energieversorgung unsicher machen. Gleichzeitig erhöht die ständige Bedrohung ziviler Infrastruktur den Druck auf Unternehmen und Märkte, auf alternative Lieferketten und strategische Reserven zu setzen. Für den Nachrichtensektor bedeutet dies, dass Krisen im Nahen Osten zunehmend zu einem zentralen Thema für Wirtschafts- und Sicherheitspolitik in Europa werden.
Internationale Auswirkungen auf Ölpreise
Die Attacken auf das Petrochemiewerk in Bahrain haben bereits direkte Auswirkungen auf die globalen Ölpreise. Brent-Rohöl stieg auf über 116 US-Dollar pro Barrel, da Anleger die Gefahr weiterer Angriffe auf kritische Infrastruktur berücksichtigen. Marktbeobachter sehen den Angriff auf Bahrain als Warnsignal für mögliche Störungen im gesamten Golfraum.
Neben der ökonomischen Dimension betonen Analysten die politische Brisanz der Situation. Die Region erlebt eine koordinierte Serie von Angriffen, die als „Gulf Energy War“ bezeichnet wird. Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate stehen unter Druck, ihre Energieanlagen zu sichern und gleichzeitig die Ölversorgung stabil zu halten.
Historische Angriffe auf BAPCO
Der aktuelle Angriff auf Bahrain ist bereits die zweite größere Attacke innerhalb weniger Wochen. Am 9. März wurde die Raffinerie von einer Drohne getroffen, wobei zahlreiche Zivilisten im nahegelegenen Sitra verletzt wurden. Die Wiederholung solcher Angriffe zeigt, dass die Sicherheit der Raffinerie weiterhin ernsthaft gefährdet ist.
Die fortlaufenden Angriffe auf Bahrain sind Teil einer Strategie, die auf wirtschaftlichen Druck und politische Destabilisierung abzielt. Experten warnen, dass der Schutz kritischer Infrastruktur, wie dem Petrochemiewerk in Bahrain, eine der vorrangigen Aufgaben der Behörden bleiben muss.
Maßnahmen zur Sicherung der Infrastruktur
BAPCO hat nach dem Angriff auf Bahrain zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen implementiert. Dazu gehören verstärkte Überwachungssysteme, Drohnenabwehrmaßnahmen und Notfallprotokolle. Die Behörden arbeiten eng mit internationalen Partnern zusammen, um das Risiko weiterer Attacken zu minimieren und die Energieversorgung zu gewährleisten.
Die Wiederherstellung der vollen Betriebsfähigkeit der Raffinerie wird als entscheidend betrachtet, um sowohl die nationale als auch die globale Energieversorgung abzusichern. Analysten betonen, dass jeder neue Angriff auf Bahrain die politische und wirtschaftliche Stabilität in der gesamten Region gefährden könnte.




























