Teheran, 5. April 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) hat sich zu einer Serie von Drohnen- und Raketenangriffen auf industrielle Einrichtungen in Bahrain und Kuwait bekannt. Laut iranischen Medien sollen die Angriffe eine Vergeltungsmaßnahme für US-amerikanisch-israelische Operationen in Iran sein, darunter Angriffe auf Brücken und Petrochemieanlagen in Karaj.
Die IRGC erklärte, dass bei fortgesetzten Angriffen auf zivile Infrastruktur eine zweite Welle „kraftvoller und umfangreicher“ folgen werde. Die Angriffe zielten speziell auf Energie- und Industrieanlagen in beiden Ländern.
Petrochemiewerke und US-Militäranlagen
In Bahrain wurden nach Angaben der IRGC Einrichtungen in Sitra und die Lageranlagen von Bapco Energies getroffen. Brände brachen in mehreren Produktionsbereichen aus, während auch Luftabwehrsysteme wie Patriot-Raketen ins Visier genommen wurden.
Darüber hinaus sollen US-Militäranlagen, darunter die Naval Support Activity Bahrain in Juffair, beschädigt worden sein. Diese Basis dient als Hauptquartier der US-5. Flotte. Industrieberichte meldeten Schäden an Gebäuden und Hangars.
„Unsere Angriffe sind eine klare Antwort auf die Aggressionen gegen iranische Zivil- und Industrieanlagen“, so die Erklärung der IRGC.
Drohnenangriffe auf Raffinerien und Militärbasen
In Kuwait richteten sich die Angriffe auf die Petrochemiefabrik in Shuaiba sowie auf US-Einrichtungen auf der Insel Bubiyan. Mehrere Drohnenangriffe führten zu Bränden in Raffinerieeinheiten und verursachten Schäden an Radar- und Kontrollsystemen.
US-Militärstützpunkte wie Camp Arifjan, Camp Buehring und die Ali Al-Salem Air Base wurden laut IRGC wiederholt angegriffen. Die Angriffe erfolgten teilweise mit sogenannten Loitering Munitions, die gezielt auf strategische Infrastrukturen eingesetzt werden.
Retaliation für US-Israel-Angriffe in Iran
Die IRGC gab an, dass die Angriffe auf Bahrain und Kuwait als direkte Reaktion auf Angriffe auf iranische Ziele, darunter Brücken in Karaj und industrielle Einrichtungen, zu verstehen sind. Die Ankündigung einer zweiten Angriffsphase unterstreicht die Entschlossenheit der iranischen Eliteeinheit, auf fortgesetzte Aggressionen zu reagieren.
Experten warnen, dass weitere Eskalationen die Energieversorgung im Persischen Golf beeinträchtigen könnten. Die Angriffe zeigen die wachsende Bedrohung für strategische Infrastruktur in der Region.
Internationale Reaktionen und Sicherheitslage
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. Diplomatische Kanäle in Washington, Manama und Kuwait-Stadt wurden aktiviert, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Analysten gehen davon aus, dass die Angriffe die regionalen Spannungen zwischen dem Iran, US-Verbündeten und den Golfstaaten weiter verschärfen könnten.
Die IRGC hält sich bedeckt über genaue Zahlen der beschädigten Einrichtungen, betont jedoch, dass gezielte industrielle und militärische Ziele getroffen wurden.
Eskalationsrisiko hoch
Die kommenden Tage gelten als kritisch, da die IRGC eine zweite Angriffswelle bei erneuten US-Israel-Operationen angekündigt hat. Die Lage bleibt angespannt, während die Golfstaaten Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Experten raten zu erhöhter Wachsamkeit für Schifffahrts- und Energieinfrastruktur im Persischen Golf.
Die Anschläge verdeutlichen die hohe Bedeutung der Region für globale Energieflüsse und die Risiken geopolitischer Konflikte zwischen Iran, den USA und ihren Verbündeten.




























