KIEW, 25. Juni (Berlin Morgen Zeitschrift) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Samstag in Kiew, dass Russland plant, bis zu 30.000 nordkoreanische Soldaten in den laufenden Konflikt zu integrieren. Bereits im Jahr 2024 entsandte Pjöngjang im Rahmen eines gegenseitigen Verteidigungspakts rund 14.000 Soldaten in die russische Region Kursk, um ukrainische Truppen abzuwehren.
Laut den Angaben des ukrainischen Präsidenten laufen in der russischen Region Woronesch seit Juni konkrete Vorbereitungen zur Unterbringung der neuen Kontingente. Neben zusätzlichen Soldaten bereitet Nordkorea demnach auch die Lieferung neuer Raketenwerfer für ballistische Systeme an Moskau vor.
Selenskyj betonte, dass diese militärische Zusammenarbeit eine Gefahr für weit mehr als nur die Ukraine darstellt.
„Dies ist eine Gefahr nicht nur für die Ukraine. Russland hilft Nordkorea lernen, wie man Krieg führt, seine Waffen verbessern und echte Kampferfahrung in ihrer Anwendung gewinnen“, sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner nächtlichen Videoansprache.
Durch diesen Austausch erhalten nordkoreanische Streitkräfte wertvolle Fronterfahrung. Abschließend kündigte der Präsident an, dass die Ukraine auf diese sicherheitspolitische Bedrohung reagieren wird.


























