Washington (Berlin Morgen Zeitschrift) September 29, 2026 – US-Präsident Donald Trump hat während des Staatsbesuchs des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Washington erklärt, dass jegliche direkte oder indirekte chinesische Unterstützung für den Iran für die Vereinigten Staaten völlig inakzeptabel sei. Nach Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, erhielt Washington im Rahmen der Gespräche jedoch Zusicherungen aus Peking, dass China den Iran nicht unterstütze und entsprechende Aktivitäten bereits zurückgefahren habe. Die Konsultationen zwischen den beiden Staatschefs umfassten neben der Iran-Krise auch Handelsfragen, die Situation in Taiwan sowie technologische und sicherheitspolitische Themen.
Hintergrund der diplomatischen Gespräche im Weißen Haus
Die Zusammenkunft zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping fand am Donnerstag im Weißen Haus statt. Die bilateralen Gespräche waren von einer breiten Agenda geprägt, die neben globalen Handelsvereinbarungen und Fragen der künstlichen Intelligenz vor allem die Sicherheitslage im Nahen Osten und die Beziehungen zu Teheran in den Mittelpunkt stellte.
US-Botschafter David Perdue erläuterte in Medieninterviews, dass die US-Regierung das Thema einer möglichen chinesischen Unterstützung für den Iran wiederholt in diplomatischen Kanälen angesprochen habe. Während des Gipfeltreffens in Washington sei diese Position von Präsident Trump gegenüber dem chinesischen Amtskollegen noch einmal unmissverständlich bekräftigt worden. Washington habe deutlich gemacht, dass jede Form von Hilfe – sei es durch nachrichtendienstliche Informationen, technische Bauteile oder militärische Ausrüstung – unzulässig sei.
Amerikanische Einschätzungen zur indirekten Unterstützung
Trotz früherer Berichte über potenzielle indirekte Hilfen betonte der US-Botschafter, dass die US-Regierung zwar Hinweise auf indirekte Berührungspunkte gesehen habe, jedoch keine harten Beweise für offizielle militärische Kooperationen vorlägen. Washington zeigte sich jedoch besorgt über Handelsaktivitäten und die Umgehung von Sanktionen beim iranischen Ölverkauf, bei denen iranische Stellen im vergangenen Jahr über ein bilaterales Handelsvolumen von mehr als 41 Milliarden US-Dollar mit China verbunden waren.
In den Gesprächen bekräftigten beide Seiten laut diplomatischen Angaben gemeinsame Positionen in grundlegenden Fragen. So stimmten die Regierungen überein, dass der Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen darf und die Schifffahrtswege in der Straße von Hormus offen bleiben müssen. Diese Verständigung wurde von US-Vertretern als signifikanter Fortschritt in den bilateralen Beziehungen bewertet.
Chinesische Reaktionen und Zusicherungen aus Peking
Auf die amerikanischen Warnungen hin hat Peking nach Angaben der US-Regierung positive Signale gesendet. Botschafter Perdue erklärte gegenüber Nachrichtenmedien, dass Washington bereits Bewegungen in dieser Angelegenheit beobachtet habe. Die chinesische Seite habe zugesichert, dass entsprechende Unterstützungsleistungen nicht erbracht werden, und man habe bereits Maßnahmen zur Reduzierung bestimmter Aktivitäten eingeleitet.
Präsident Xi Jinping und Präsident Trump beschrieben die Zusammenkunft im Nachgang als produktiv. Xi erklärte, dass die Gespräche „aufrichtig und tiefgehend“ verlaufen seien und ein gemeinsames Verständnis zu mehreren Themenfeldern erzielt worden sei. Diese Konsultationen würden der strategischen Ausrichtung der bilateralen Beziehungen neuen Rückhalt geben, während die Regierungen parallel dazu an der Fortsetzung des wirtschaftlichen Dialogs und der Verlängerung von Handlungsvereinbarungen arbeiteten.


























