Washington, 12. Februar 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Im Machtkampf um die US-amerikanische KI-Lobbyarbeit investiert Anthropic 20 Millionen Dollar in die Gruppe Public First Action. Ziel ist die Unterstützung von Politikern, die im Gegensatz zu OpenAI für eine strikte Regulierung der künstlichen Intelligenz eintreten. Damit stellt sich Anthropic direkt gegen die 125 Millionen Dollar schwere Kampagne von Greg Brockman und Marc Andreessen. Inmitten der US-Midterm-Wahlen 2026 forciert Anthropic so eine politische Agenda, die Transparenz und staatliche Kontrolle über Profitinteressen stellt
US-amerikanische KI-Lobbyarbeit und die 20 Mio Spende
Die politische Landschaft in Washington wird derzeit massiv durch finanzielle Zuwendungen aus dem Tech-Sektor geprägt. Die US-amerikanische KI-Lobbyarbeit hat sich von reinen Informationsgesprächen zu einer hoch dotierten Kampagnenmaschinerie entwickelt. Anthropic nutzt die 20 Millionen Dollar, um Kandidaten für den Kongress zu unterstützen, die sich explizit für strenge Sicherheitsregeln aussprechen. Dies ist eine direkte Reaktion auf konkurrierende Lobby-Gruppen, die mit Budgets von bis zu 125 Millionen Dollar versuchen, jegliche Regulierung zu verhindern. In diesem Spannungsfeld positioniert sich Anthropic als die „verantwortungsbewusste“ Alternative, was dem Unternehmen in politischen Kreisen bereits erheblichen Zuspruch eingebracht hat.
Public First Action als strategischer Partner
Die Wahl der Organisation „Public First Action“ unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Bemühungen. Diese Gruppe hat sich darauf spezialisiert, die Öffentlichkeit über die Risiken und Chancen von KI aufzuklären und gleichzeitig den Dialog mit beiden politischen Lagern zu suchen. Die US-amerikanische KI-Lobbyarbeit profitiert hierbei von der überparteilichen Ausrichtung, die es ermöglicht, Gesetzentwürfe zu fördern, die eine breite Mehrheit im Senat finden könnten. Dabei geht es vor allem um Themen wie den Schutz vor KI-gestützten Cyberangriffen und die Entwicklung von Standards zur Erkennung von Deepfakes in Wahlkämpfen.
Sicherheitstests als nationale Priorität
Ein Kernpunkt der durch Anthropic geförderten US-amerikanische KI-Lobbyarbeit ist die Forderung nach staatlich geführten Evaluierungsprogrammen. Anthropic schlägt vor, dass die US-Regierung eigene Kapazitäten aufbauen sollte, um sowohl inländische als auch ausländische KI-Modelle auf nationale Sicherheitsrisiken zu prüfen. Dies beinhaltet die Schaffung von standardisierten Test-Frameworks und sicheren Infrastrukturen für die Bewertung von KI-Fähigkeiten. Damit will man sicherstellen, dass kritische Technologien nicht in die Hände von Widersachern gelangen und gleichzeitig die heimische Innovation durch klare Regeln fördern.

Einfluss auf die nationale Sicherheitsstrategie
Die US-amerikanische KI-Lobbyarbeit im Jahr 2026 ist untrennbar mit der Außenpolitik verknüpft. Washington sieht KI als das wichtigste Werkzeug für die militärische und wirtschaftliche Überlegenheit der Zukunft. Anthropic plädiert in seinen politischen Vorstößen für eine Verschärfung der Exportkontrollen für Halbleiter und KI-Modellgewichte. Das Ziel ist es, den Zugang für autoritäre Regime zu erschweren, während die Zusammenarbeit mit demokratischen Alliierten gestärkt werden soll. Diese Form der politischen Einflussnahme zeigt, dass KI-Unternehmen mittlerweile wie geopolitische Akteure agieren und die nationale Sicherheitsarchitektur aktiv mitgestalten wollen.
Ein Zitat zur neuen Ära der Verantwortung
Ein führender Vertreter der Initiative kommentierte die aktuelle Entwicklung wie folgt:
„Wir befinden uns an einem Punkt, an dem die technologische Macht die Kapazität unserer aktuellen Gesetze übersteigt; wir brauchen ein neues Betriebssystem für die Demokratie.“
Infrastruktur und Energie als neue Lobbythemen
Neben der Software-Regulierung umfasst die US-amerikanische KI-Lobbyarbeit zunehmend auch physische Infrastruktur. Anthropic plant bis Ende 2026 massive Investitionen in Rechenzentren in Texas und New York. Um den enormen Energiehunger dieser Anlagen zu decken, setzt sich das Unternehmen politisch für den Ausbau des Stromnetzes und die Förderung von Kernenergie und erneuerbaren Energien ein. Die Forderung nach einer nationalen Energiekapazität von zusätzlichen 50 Gigawatt bis 2027 ist ein zentraler Bestandteil ihrer Agenda. Dies zeigt, dass Lobbyarbeit heute weit über den reinen Code hinausgeht und tief in die nationale Industriepolitik eingreift.
Die Rolle der Midterm Wahlen 2026
Das Superwahljahr 2026 verleiht der US-amerikanische KI-Lobbyarbeit eine besondere Dringlichkeit. Wählerumfragen zeigen, dass 69 % der Amerikaner besorgt über den mangelnden staatlichen Einfluss auf KI sind. Anthropic nutzt dieses Stimmungsbild, um Politiker unter Druck zu setzen, die bisher zögerten, sich festzulegen. Durch die Finanzierung von Bildungskampagnen wird das Thema KI-Sicherheit zu einem Wahlkampfthema gemacht, das über Wahlsiege entscheiden könnte. Dies zwingt auch andere Tech-Giganten dazu, ihre Positionen zur US-amerikanische KI-Lobbyarbeit zu überdenken und transparenter zu kommunizieren.
Ethik versus Profitmaximierung
Kritiker innerhalb der Branche werfen Anthropic vor, die US-amerikanische KI-Lobbyarbeit zu nutzen, um Konkurrenten durch hohe regulatorische Hürden aus dem Markt zu drängen. Anthropic hält dagegen, dass ohne Vertrauen der Markt für KI-Dienste kollabieren würde. Unternehmen, die in die Sicherheit investieren, würden langfristig die Gewinner sein, da sie stabilere und zuverlässigere Produkte liefern könnten. Dieser interne Streit im Silicon Valley spiegelt sich eins zu eins in den hitzigen Debatten in Washington wider.
Die langfristige Vision für globale Sicherheitsstandards
Die durch Anthropic forcierte US-amerikanische KI-Lobbyarbeit im Jahr 2026 in Washington zielt weit über kurzfristige Gesetzgebungszyklen hinaus. Es geht um die Grundsteinlegung für ein internationales Abkommen, das ähnliche Strukturen wie die IAEO in der Atomenergie schaffen könnte. Durch die massive finanzielle Unterstützung politischer Akteure wird sichergestellt, dass die US-amerikanische KI-Lobbyarbeit nicht nur nationale Interessen vertritt, sondern globale Maßstäbe für die Modell-Transparenz setzt. In einer Zeit, in der die Grenzen zwischen digitaler Souveränität und technologischer Abhängigkeit verschwimmen, fungiert diese Lobby-Initiative als Katalysator für eine neue Form der digitalen Diplomatie. Letztlich könnte dieser Vorstoß dazu führen, dass Sicherheitsprotokolle, die heute in den USA entwickelt werden, morgen zum unverzichtbaren Standard für jedes KI-Unternehmen weltweit werden.
Transparenz und Wasserzeichenpflicht
Ein weiterer Schwerpunkt der aktuellen US-amerikanische KI-Lobbyarbeit ist die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte. Anthropic fordert technische Standards für Wasserzeichen, um die Herkunft von Bildern, Videos und Texten eindeutig identifizierbar zu machen. Dies soll vor allem die Verbreitung von Desinformation verhindern. In Washington wird derzeit über Gesetzentwürfe beraten, die solche Maßnahmen für alle Anbieter von Frontier-Modellen verpflichtend machen würden – eine Entwicklung, die maßgeblich durch die Lobby-Aktivitäten von Anthropic vorangetrieben wurde.
Die neue Architektur der technologischen Machtverteilung
Abschließend wird deutlich, dass die US-amerikanische KI-Lobbyarbeit durch Anthropic professioneller und zielgerichteter geworden ist. Die Verknüpfung von finanzieller Schlagkraft und technischer Expertise ermöglicht es dem Unternehmen, die Spielregeln für die kommenden Jahrzehnte mitzubestimmen. Während der Wettlauf um die künstliche Intelligenz weitergeht, wird der wahre Sieger möglicherweise nicht derjenige sein, der den schnellsten Algorithmus besitzt, sondern derjenige, der die stabilsten rechtlichen Rahmenbedingungen für dessen





























