Washington, 15. Februar 2026 – Berlin Morgen Zeitschrift, Der US-Grenzbeauftragte Tom Homan hat am Sonntag die Forderungen der Demokraten nach einer umfassenden ICE-Reform im Jahr 2026 scharf zurückgewiesen. Während das Heimatschutzministerium (DHS) in einen teilweisen Shutdown schlitterte, bezeichnete Homan die Bedingungen der Opposition – darunter ein Verbot von Racial Profiling und das Tragen von Masken als „unvernünftig“. Laut offiziellen Statistiken stiegen die Festnahmen durch die ICE in den letzten drei Jahren deutlich an, wobei Minderheiten überproportional betroffen sind. Trotz des wachsenden öffentlichen Drucks verteidigte Homan die Taktiken der Beamten als notwendige Sicherheitsmaßnahmen. Eine Einigung zur ICE-Reform bleibt 2026 aufgrund der tiefen parteipolitischen Gräben im Kongress vorerst unwahrscheinlich.
Die Fronten verhärten sich in Washington
Die Diskussion um eine ICE-Reform ist durch die jüngsten Vorfälle in Minnesota neu entflammt. Nach Vorfällen bei Verhaftungen fordern demokratische Abgeordnete mehr Transparenz und strikte Auflagen für die Behörde. Trumps Grenzbeauftragter bezeichnete diese Forderungen jedoch als unvernünftig. Für ihn ist eine Schwächung der Durchsetzungsbefugnisse gleichbedeutend mit einer Gefährdung der amerikanischen Bürger. Er betonte, dass die Behörde lediglich geltendes Recht umsetze, das vom Kongress selbst verabschiedet wurde.
Homan verteidigt Vermummung und Taktik
Ein zentraler Punkt der geforderten ICE-Reform ist das Verbot von Masken für Agenten während ihrer Einsätze. Homan verteidigte diese Praxis mit dem Hinweis auf die drastisch gestiegenen Drohungen gegen Beamte. Laut Homan sind die Angriffe auf Mitarbeiter massiv gestiegen. Die Sicherheit der Beamten stehe an erster Stelle, und eine Reform, die ihre Identität offenlege, würde sie zur Zielscheibe machen. Die Demokraten hingegen sehen in der Maskierung eine Methode zur Einschüchterung der Bevölkerung.
Die Forderungen der Demokraten im Detail
Die Demokraten verknüpfen die Finanzierung des Heimatschutzministeriums eng mit einer ICE-Reform. Zu ihren Kernpunkten gehören die Verpflichtung zum Tragen von Bodycams bei allen Einsätzen sowie das Ende von Durchsuchungen ohne richterlichen Haftbefehl auf Privatgrundstücken. Ebenfalls gefordert wird ein striktes Verbot von Racial Profiling bei Kontrollen und die namentliche Kennzeichnung aller Bundesbeamten. Trumps Grenzbeauftragter wies insbesondere den Vorwurf des Racial Profilings zurück. Er erklärte, dass Festnahmen auf begründetem Verdacht basieren und nicht auf der ethnischen Zugehörigkeit. Jede zusätzliche bürokratische Hürde im Rahmen einer ICE-Reform würde die Effizienz der geplanten Massenabschiebungen untergraben.
Auswirkungen auf die nationale Strategie
Trotz des Rückzugs einiger Spezialeinheiten aus Krisengebieten bleibt die übergeordnete Strategie bestehen. Eine ICE-Reform, wie sie von der Opposition vorgeschlagen wird, findet im Weißen Haus keinen Rückhalt. Homan machte deutlich, dass man zwar bereit sei, die Priorisierung auf kriminelle Ausländer zu legen, dies aber nicht bedeute, dass andere Personen ohne legalen Status sicher seien. Er forderte den Kongress auf, Gesetze zu ändern, anstatt die Arbeit der Exekutive durch eine ICE-Reform zu behindern.
„Wenn der Kongress diese Änderungen will, dann soll er Gesetze verabschieden, anstatt die Beamten zu behindern, die nur ihren Job machen.“ – Tom Homan
Die Zukunft der Grenzsicherung
Die Verweigerung einer ICE-Reform führt zu einer Pattsituation im Kongress. Da die Mittel für das Ministerium bis September 2026 festgeschrieben werden müssen, droht eine langwierige politische Blockade. Trumps Grenzbeauftragter signalisierte jedoch, dass die Administration bereit sei, diesen Kampf auszufechten. Er sieht in der Behörde das wichtigste Instrument zur Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit an den Grenzen und im Landesinneren. Eine ICE-Reform, welche diese Kraft einschränkt, wird es unter seiner Aufsicht nicht geben.

Eskalation in Minneapolis als Katalysator
Die Rufe nach einer ICE-Reform wurden besonders laut, nachdem im Januar 2026 zwei US-Bürger, Renée Good und Alex Pretti, bei Einsätzen in Minneapolis durch Bundesagenten getötet wurden. Diese Vorfälle lösten landesweite Proteste aus und brachten die Demokraten dazu, die Finanzierung des Heimatschutzministeriums an strikte Bedingungen zu knüpfen. Trumps Grenzbeauftragter Tom Homan reagierte darauf mit einem teilweisen Abzug von Kräften aus der Region, betonte jedoch, dass dies kein Einknicken vor den Reformforderungen sei. Die Tragödien in Minnesota dienen der Opposition nun als mahnendes Beispiel für die Risiken einer unkontrollierten Ausweitung der Befugnisse ohne parlamentarische Aufsicht.
Die Debatte um die Identifizierung von Agenten
Ein besonders umstrittener Punkt der geplanten ICE-Reform betrifft die Anonymität der Beamten während ihrer Einsätze in amerikanischen Städten. Die Demokraten fordern, dass Agenten keine Masken tragen dürfen und ihre Dienstnummern sowie Namen deutlich sichtbar an der Uniform führen müssen. Trumps Grenzbeauftragter lehnt dies kategorisch ab und verweist auf die massive Zunahme von Drohungen gegen das Personal der Behörde. Er argumentiert, dass Transparenz in diesem Fall die physische Sicherheit der Beamten gefährden würde. Dieser Konflikt zwischen dem Recht auf Rechenschaftspflicht und dem Schutz der Staatsdiener bleibt eines der größten Hindernisse für eine Einigung im Kongress.
Verfassungsrechtliche Bedenken und Hausdurchsuchungen
Innerhalb der vorgeschlagenen ICE-Reform fordern Rechtsexperten und demokratische Abgeordnete ein Ende der Praxis, Privatgrundstücke ohne richterliche Durchsuchungsbeschlüsse zu betreten. Berichte über Agenten, die sich unter Vorwänden Zugang zu Wohnungen verschaffen, haben das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit erschüttert. Trumps Grenzbeauftragter hält dagegen, dass die Schnelligkeit der Einsätze oft keine Zeit für langwierige juristische Prozesse lasse, insbesondere wenn es um die Festnahme von Personen mit kriminellem Hintergrund gehe. Die Weigerung der Administration, diese „Warrantless Searches“ aufzugeben, macht eine Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2026 nahezu unmöglich.
Kürzungen der Ausbildung als Sicherheitsrisiko
Kritiker der aktuellen Politik weisen darauf hin, dass die Ablehnung einer ICE-Reform auch die Qualität der Beamten betrifft. Unter der Leitung von Trumps Grenzbeauftragter wurde die Ausbildung an der ICE-Akademie drastisch von 22 Wochen auf nur noch 47 Tage verkürzt. Die Demokraten sehen darin eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, da mangelnde Ausbildung häufiger zu Gewalteskalationen führe. Die Reformbemühungen zielen daher auch darauf ab, Mindeststandards für das Training und die psychologische Eignung der Agenten gesetzlich festzuschreiben. Homan hingegen rechtfertigt die Verkürzung mit der Notwendigkeit, das Personal schnellstmöglich auf die angestrebte Zielmarke von 100.000 Verhaftungen pro Tag vorzubereiten.
Strategische Unnachgiebigkeit als politisches Markenzeichen
Am Ende der Verhandlungen steht fest, dass eine ICE-Reform unter der aktuellen Führung kaum eine Chance auf Umsetzung hat. Trumps Grenzbeauftragter nutzt die Blockadehaltung im Kongress, um seine Basis von der Notwendigkeit einer starken, ungehinderten Exekutive zu überzeugen. Während die Demokraten auf „Common Sense Reforms“ pochen, um Menschenrechte zu schützen, sieht die Gegenseite darin lediglich Sabotage an der nationalen Sicherheit. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der politische Druck der Straße oder die finanzielle Notwendigkeit eines funktionierenden Ministeriums ausreicht, um die Mauer des Widerstands gegen jede Form der Reformierung einzureißen.
Widerstand in den Bundesstaaten
Während die Bundesregierung eine ICE-Reform blockiert, formiert sich in Bundesstaaten wie Minnesota und Illinois rechtlicher Widerstand. Gouverneure fordern mehr Rechenschaftspflicht und eine Einbindung lokaler Polizeibehörden in die Untersuchung von Vorfällen mit Bundesagenten. Trumps Grenzbeauftragter konterte, dass die Koordination mit lokalen Behörden eigentlich ein Erfolg sei und die Sicherheit erhöhe. Die Ablehnung der ICE-Reform durch das Weiße Haus vertieht somit den Graben zwischen Washington und den liberalen Küstenstaaten.
ICE-Einsätze und die öffentliche Meinung
Ein wichtiger Aspekt in der Debatte um die ICE-Reform ist die Unterstützung durch die Bevölkerung. Homan warnte davor, dass ein zu aggressives Vorgehen das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben könnte. Dennoch bleibt die Priorität klar und Massenabschiebungen müssen durchgeführt werden. Ob eine ICE-Reform jemals Realität wird, hängt stark vom Ausgang der Budgetverhandlungen ab. Die harte Linie von Trumps Grenzbeauftragter lässt jedoch kaum Spielraum für Kompromisse. Die Behörde wird weiterhin ohne die von den Demokraten geforderten Einschränkungen operieren, um die nationale Sicherheit in den Fokus zu rücken. Dies markiert einen Wendepunkt in der US-Migrationspolitik des Jahres 2026, bei dem operative Härte über Reformbemühungen gestellt wird.





























