NIKOPOL, 26. Juni (Berlin Morgen Zeitschrift) – Bei einem russischen Drohnenangriff in der ukrainischen Region Dnipropetrowsk sind am Freitag zwei Menschen getötet worden. Wie der regionale Gouverneur Oleksandr Hanzha mitteilte, traf das Projektil einen Kleinbus.
Opfer bei Drohnenangriff Durch den Einschlag in der Stadt Nikopol wurden laut Hanzha zudem zwölf Menschen verletzt. Unter den Verletzten befinden sich nach Angaben des Gouverneurs auch zwei Kinder. Die Stadt liegt am gegenüberliegenden Ufer des Dnipro, direkt gegenüber dem von russischen Truppen besetzten Kernkraftwerk Saporischschja. Sie gilt als häufiges Ziel russischer Militärschläge.
Angriffe in Saporischschja Mikhail Fedorov, Gouverneur der angrenzenden Region Saporischschja, berichtete zudem von weiteren Angriffen auf Bezirke der gleichnamigen Großstadt. Nach Angaben der Behörden gab es in diesem Gebiet jedoch keine Berichte über Opfer. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Angaben der beteiligten Seiten bisher nicht unabhängig verifizieren.
„Die Lage in den betroffenen Gebieten bleibt aufgrund der anhaltenden russischen Drohnenangriffe äußerst angespannt und gefährlich für die Zivilbevölkerung“, erklärte Gouverneur Oleksandr Hanzha nach den Vorfällen via Telegram.




























