Axel Knoerig (CDU): Ein Parlamentarier zwischen Baupolitik, regionaler Verantwortung und wirtschaftlicher Stärke
Axel Knoerig, seit 2009 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Diepholz/Nienburg I, gehört zu den Politikern, die den klassischen Weg vom kommunal geprägten Politikstudium in Bonn über Stationen in der Wirtschaft bis in den Deutschen Bundestag gegangen sind. Heute ist er einer der prägenden Köpfe der CDU im Bereich Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen – ein Feld, das im politischen Berlin längst zu den Schlüsselthemen geworden ist.
Frühe Jahre und Ausbildung: Verwurzelt in der Region
Geboren wurde Knoerig am 1. März 1967 in Bassum im Landkreis Diepholz. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in einer ländlich geprägten Umgebung, die bis heute sein politisches Selbstverständnis prägt: Nähe zu den Menschen, kurze Wege und ein direkten Blick auf Chancen und Herausforderungen des ländlichen Raums.
Nach der Grundschule und Orientierungsstufe in Bassum wechselte er auf das Gymnasium Syke, wo er 1987 sein Abitur ablegte. Es folgte der Wehrdienst, aus dem er später als Oberstleutnant der Reserve hervorging. Schon früh zeigte sich sein Interesse für politische Vorgänge und staatliche Strukturen – ein Interesse, das er ab 1989 in ein Studium der Politikwissenschaft an der Universität Bonn überführte. Sein Schwerpunkt lag, ganz passend zu seinem späteren politischen Profil, auf Kommunal- und Verwaltungswissenschaften.
Karriere in der Wirtschaft: Telekom, Projektmanagement und politische Schnittstellen
Nach dem Studium begann Knoerig seine berufliche Laufbahn in der Zentrale der Deutschen Telekom AG in Bonn. Dort war er ab 1996 als Referent für öffentliche Aufgaben und Dienstleistungen tätig – ein Feld, das sowohl den Blick auf Behördenstrukturen als auch auf die Umsetzung großer Infrastrukturprojekte verlangte.
1998 wechselte er als Projektmanager zur DeTeSys nach Frankfurt bzw. Berlin, bevor er im Jahr 2000 in die Hauptstadtrepräsentanz der Telekom ging. Dort beschäftigte er sich als Marketingfachmann mit Themen, die zwischen Wirtschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung angesiedelt waren.
Diese Jahre prägten sein Verständnis für komplexe Prozesse, föderale Strukturen und die Bedeutung von Digitalisierung und Infrastruktur – Kompetenzen, die er später in der Bundespolitik konsequent einsetzte.
Seit 2009 im Bundestag: Der Wahlkreis als Auftrag
Mit seiner Wahl in den Bundestag 2009 begann für Knoerig eine politische Laufbahn, die bis heute von einer klaren regionalen Verankerung geprägt ist. Der Wahlkreis Diepholz/Nienburg I zählt zu den Regionen, deren Struktur sich aus einer Mischung aus mittelständischen Betrieben, ländlichen Gemeinden und wachsendem Bedarf an Wohnraum zusammensetzt.
Für Knoerig bedeutet das: präsent sein, zuhören, vermitteln. Er hält engen Kontakt zu Unternehmen, Handwerksbetrieben, Berufsschulen, IHK und Kreishandwerkerschaft. Ebenso wichtig ist ihm der Austausch mit Betriebsräten großer Unternehmen im Wahlkreis, um die Anliegen der Beschäftigten direkt ins politische Berlin mitzunehmen.
Sein Verständnis von Wirtschaftspolitik ist daher nicht abstrakt, sondern klar regional verankert. 99,8 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind kleine und mittlere Betriebe – für ihn zentrale Kraft des Wohlstands in seiner Region.
Arbeit im Bundestag: Stellvertretender Vorsitzender des Bauausschusses
Einen bedeutenden Teil seiner Arbeit widmet Knoerig dem Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen.

Als stellvertretender Vorsitzender übernimmt er regelmäßig die Leitung des Ausschusses und vertritt dessen Vorsitzende bei Abwesenheit.
Gleichzeitig fungiert er als Berichterstatter seiner Fraktion für Themen wie:
- Raumordnung
- Landesplanung
- Regionalpolitik
- Haushalt im Baubereich
Damit steht er im Zentrum grundlegender Entscheidungen darüber, wie sich Städte, Gemeinden, Bauprojekte und der ländliche Raum in Deutschland entwickeln.
Bau-Etat 2025: Politische Prioritäten in Zeiten hoher Belastung
In der parlamentarischen Debatte zum Bau-Etat 2025 legte Knoerig den Fokus auf die Stärkung zentraler Bereiche, die für ihn unmittelbar mit gesellschaftlichem Zusammenhalt und regionaler Entwicklung verbunden sind.
Eigentumsförderung für Familien
Mehr als 100 Millionen Euro zusätzliche Mittel sollen jungen Familien den Weg in die eigenen vier Wände erleichtern. Für Knoerig ist der Eigentumserwerb nicht nur ein finanzielles, sondern auch ein gesellschaftliches Zukunftsversprechen: Wer sich engagiert, soll die Chance haben, ein eigenes Zuhause aufzubauen und fürs Alter vorzusorgen.
Städtebauförderung auf Rekordniveau
Besonders hervor hebt er die langfristige Verdopplung der Städtebauförderung bis 2029. Für viele Kommunen bedeutet dies eine echte Erleichterung – gerade in strukturschwächeren Regionen. In seinem eigenen Wahlkreis fließen allein knapp zwei Millionen Euro in entsprechende Projekte, die neue Wohnungen, attraktivere Ortskerne und zusätzliche Impulse für lokale Investitionen schaffen sollen.
Sanierung von Sportstätten
Mit der sogenannten Sportmilliarde stehen bundesweit 333 Millionen Euro bereit, um Vereine und Kommunen bei dringend benötigten Modernisierungen zu unterstützen. Knoerig sieht darin nicht nur Investitionen in Gebäude, sondern direkte Beiträge zum gesellschaftlichen Miteinander.
Schwerpunkt Wohnungsbau
Ein bundesweites Problem: Mehr als 700.000 genehmigte, aber bislang nicht gebaute Wohnungen. Um diesen Investitionsstau zu lösen, stellt der Bund kurzfristig 59 Millionen Euro bereit – ein Signal, dass der Wohnungsbau aus Sicht der Bundesregierung wieder höchste Priorität hat.
Regionale Verantwortung: Wirtschaft, Arbeitsplätze und Zukunftsfähigkeit
Neben der Bau- und Wohnungspolitik widmet sich Knoerig intensiv der wirtschaftlichen Entwicklung seines Wahlkreises. Für ihn spielen die Gespräche mit Unternehmern, Ausbildern, Schülern und Betriebsräten eine zentrale Rolle.
Er sieht die mittelständische Struktur der Region als Rückgrat des Wohlstands – und gleichzeitig als Bereich, der bei Fachkräftemangel, Bürokratie oder Energiepreisen besonders sensibel reagiert. Seine Aufgabe sieht er darin, diese Stimmen nach Berlin zu tragen und zugleich konkrete Verbesserungen zurück in die Region zu holen.
Axel Knoerig – Ein Abgeordneter mit technischer Erfahrung und regionaler Bodenhaftung
Axel Knoerig verbindet politische Erfahrung im Bundestag mit den praktischen Perspektiven eines Politikwissenschaftlers und ehemaligen Telekom-Managers. Seine Arbeit im Bauausschuss, seine Rolle als stellvertretender Vorsitzender und sein Fokus auf Eigentumsförderung, kommunale Entwicklung und regionale Wirtschaft machen ihn zu einem Abgeordneten, der nicht nur Gesetze begleitet, sondern politische Impulse setzt.
Für seinen Wahlkreis ist er ein langjähriger Ansprechpartner – für Unternehmen, Kommunen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. Sein politisches Profil bleibt geprägt von pragmatischer Hands-on-Mentalität, regionaler Verbundenheit und dem Anspruch, bundespolitische Entscheidungen konkret vor Ort spürbar zu machen.
Axel Knoerig – Wir bleiben am Ball für Sie. BerlinMorgen.
Foto Sigi Schritt / Axel Knoerig




























