CASTEL GANDOLFO, 16. Juni (Berlin Morgen Zeitschrift) – Papst Leo hat sich am Dienstag in Castel Gandolfo erleichtert über das vorläufige Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran geäußert. Der Pontifex lobte die diplomatische Annäherung, die den regionalen Konflikt im Nahen Osten beenden soll, und sprach dabei seine Dankbarkeit aus.
Der Friedensprozess zwischen den beiden Mächten soll am kommenden Freitag offiziell formalisiert werden. Papst Leo, der als erster US-Papst zuvor offen Kritik an der kriegerischen Auseinandersetzung geübt hatte, betonte die Bedeutung des diplomatischen Weges. Trotz bestehender Differenzen sei die politische Verständigung der einzig gangbare Ausweg aus der Krise.
Der Papst äußerte den dringenden Wunsch, dass diese Vereinbarung als dauerhafte Lösung Bestand hat. Er sieht in der diplomatischen Einigung eine entscheidende Chance für die Region, um nach Jahren der Instabilität endlich Stabilität zu finden.
„Es wird noch einige Punkte zu klären geben, aber es ist immer besser, dies durch Dialog und Verhandlungen zu tun, als in den Krieg zurückzukehren“, sagte der Pontifex vor Journalisten bei seiner Sommerresidenz.
Das geplante Abkommen umfasst mehrere Punkte, darunter die Ausweitung eines Waffenstillstands, die Aufhebung von Blockaden sowie die Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Zudem bildet das Abkommen eine Grundlage für künftige Gespräche über nukleare Infrastrukturen und wirtschaftliche Sanktionen. Die offizielle Unterzeichnung soll das vorläufige Abkommen besiegeln und den Weg für eine langfristige Entspannung zwischen Washington und Teheran ebnen.




























