KIEW, 3. Juli (Berlin Morgen Zeitschrift) – Bei koordinierten russischen Angriffen auf verschiedene Regionen in der Ukraine sind nach Angaben regionaler Behördenvertreter insgesamt sechs Menschen getötet worden. Die Gewalt konzentrierte sich dabei auf mehrere ukrainische Gebiete, die massiv unter Beschuss gerieten.
In der südöstlichen Region Dnipropetrowsk forderten russische Angriffe drei Todesopfer. Zwei dieser Opfer starben nahe Nikopol, einer Stadt, die direkt gegenüber dem russisch besetzten Atomkraftwerk Saporischschja liegt. Regionalgouverneur Oleksandr Hanzha berichtete auf Telegram, dass bei den russischen Angriffen zudem zwölf weitere Personen verletzt wurden.
Die Stadt Saporischschja meldete ebenfalls zwei Tote durch russische Angriffe. Laut Regionalgouverneur Iwan Fedorow wurden dort zudem 17 Menschen verletzt. In der nahe der russischen Grenze gelegenen Stadt Sumy kam eine Person durch den Einsatz von Gleitbomben ums Leben. Russische Angriffe in dieser Region dienen laut Beobachtern dem Ziel, eine Pufferzone zu errichten.
Weitere Berichte deuten auf zusätzliche Opfer hin, da Staatsanwaltschaftskreise von vier weiteren Toten durch eine Drohnenattacke in der Region Sumy sprachen. In der Hauptstadt Kiew wurde unterdessen ein Tag der Trauer begangen. Dies geschah nach einem massiven Angriff am Vortag, bei dem laut offiziellen Angaben mindestens 30 Menschen starben. Die Häufung der russischen Angriffe führt zu einer anhaltenden Belastung der zivilen Infrastruktur und hoher Opferzahl.
„Die Intensität der russische Angriffe auf unsere zivilen Gebiete nimmt stetig zu und hinterlässt eine Spur der Verwüstung in den betroffenen Städten“, erklärte ein lokaler Sicherheitsbeamter zur aktuellen Lage.
























