PARIS, 25. Juni (Berlin Morgen Zeitschrift) – Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat in Paris sechs Personen festgenommen, die einen mutmaßlichen Anschlag auf eine Synagoge in Sarcelles geplant haben sollen. Die Verdächtigen befinden sich in Polizeigewahrsam und erwarten formelle Anklagen wegen terroristischer Straftaten im Zusammenhang mit islamistischem Extremismus.
Auslöser für die Ermittlungen war ein Vorfall am 12. Juli, bei dem Sicherheitskräfte nach dem Fund eines verdächtigen Fahrzeugs rund 300 Anwohner evakuieren mussten. In dem Auto entdeckten Einsatzkräfte ein Sturmgewehr, eine Handfeuerwaffe sowie Munition. Spezialkräfte sicherten das Gebiet und entschärften die Situation vor Ort.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Anschlag auf die lokale jüdische Gemeinde in Sarcelles gerichtet war.
„Die Untersuchung zeigt deutliche Verbindungen zu extremistischen Ideologien“, erklärte die zuständige Staatsanwaltschaft am Samstag in Paris zu den Hintergründen des vereitelten Anschlags.


























