Berlin (Berlin Morgen Zeitschrift) – Deutschland hat am Dienstag, dem 25. August 2026, 23 afghanische Männer nach Kabul abgeschoben, während die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz ihre Kampagne zur Abschiebung von Menschen, die wegen schwerer Straftaten verurteilt wurden oder kein gesetzliches Bleiberecht im Land haben, intensivierte.
Laut Berichten deutscher und internationaler Medien erfolgte die Abschiebung mit einem Flugzeug, das vom Flughafen Leipzig/Halle gechartert worden war. Die meisten der Abgeschobenen waren wegen schwerer Straftaten verurteilt worden, darunter sexuelle Übergriffe und das Zufügen körperlicher Verletzungen. Auf dem Weg hinaus wurde die Gruppe von Polizeikräften begleitet. Das Innenministerium erklärte, dass gegen die Männer rechtskräftige Ausweisungsverfügungen vorlagen. In ihrem Bericht hatten die deutschen Behörden jedoch noch keine umfassende Liste veröffentlicht, aus der die Verurteilung oder der Status jedes einzelnen Passagiers hervorgehen würde.
Die vom Ministerium bereitgestellte Beschreibung bedeutete, dass hauptsächlich Personen, gegen die Verurteilungen vorlagen, zu dieser Gruppe gehörten, bedeutete jedoch nicht zwangsläufig, dass alle 23 Passagiere schwere Straftaten begangen hatten. Im Hinblick auf die Abschiebung ist festzustellen, dass Deutschland unter der Regierung von Merz eine harte Migrationspolitik verfolgt, da dieser angekündigt hat, dass seine Regierung für eine stärkere Grenzsicherung, schnellere Asylverfahren und mehr Abschiebungen sorgen werde.
Warum verteidigte Deutschland die Abschiebungen?
Deutsche Beamte stellten die Operation als eine Frage der öffentlichen Sicherheit und der Durchsetzung des Rechtsstaats dar. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt argumentierte, dass Menschen, die wegen schwerer Straftaten verurteilt wurden, nicht in Deutschland bleiben sollten, sobald sie keine rechtliche Grundlage für einen Aufenthalt mehr haben.
„Unsere Gesellschaft hat ein klares Interesse daran, sicherzustellen, dass Straftäter unser Land verlassen“
sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.
Dobrindt fügte hinzu, dass die Regierung weiterhin Personen abschieben werde, deren Asylanträge abgelehnt wurden oder deren Aufenthaltstitel abgelaufen sind. Die Strategie soll zeigen, dass Abschiebungsmaßnahmen durchsetzbar sind und nicht nur bürokratische Maßnahmen ohne Umsetzung darstellen. Darüber hinaus wird der Ansatz der Regierung von der Innenpolitik beeinflusst. Die deutsche Regierung steht nach von Migranten begangenen Gewalttaten unter öffentlicher Beobachtung, während Oppositionspolitiker eine aktivere Haltung gegenüber irregulären Migranten gefordert haben.
Die Abschiebung weiterer Migranten zielt daher darauf ab, dass die von Merz geführte Regierung die Wählerschaft davon überzeugt, dass sie in der Lage ist, die Einwanderung zu regulieren, ohne der AfD ein Monopol auf dieses Thema zu überlassen. Die Regierung betont, dass die Abschiebung verurteilter Straftäter etwas anderes ist als die Anerkennung der Taliban als legitime Regierung Afghanistans. Deutschland erkennt die Taliban-Herrschaft offiziell nicht an, doch eine Zusammenarbeit ist erforderlich, um die Identifizierung der Abgeschobenen, die Ausstellung der Dokumente und ihren Transport nach Kabul sicherzustellen.



























