„Digital Markets Act“ – Bald Interoperabilität zwischen Messengern möglich
Digital Markets Act – Das EU-Parlament hat beschlossen, dass der Messengerriese des Konzerns Meta Interoperabilität zulassen muss, möglich ist das durch die aktuelle Gesetzgebung.
Dadurch wird WhatsApp´s Marktmonopol ins Schwanken geraten.
User anderer Messenger-Dienste, wie zum Beispiel Signal, sollen bald Nachrichten an WhatsApp-User versenden können.
Kreation von Markt-Fairness
Internetkonzerne, die in der Europäischen Union agieren, sollen gezwungen werden, den Markt künftig fairer zu gestalten.
Das EU-Parlament tagte, um Wege zur Machteinschränkung von beispielsweise Apple, Google, Amazon oder eben auch Meta zu finden.
Dabei entstanden zwei Gesetzte, die vorschreiben, dass die großen Online-Plattformen strenger kontrolliert und die Verbraucher besser geschützt werden müssen.
Die zwei neuen Gesetze
Das erste Gesetz umschreibt den „Digital Services Act“, kurz DSA. Hierbei soll es möglich sein, illegale Inhalte sowie Hassreden aus dem Netz schneller verschwinden zu lassen.

Die EU sieht dabei die Betreiber der Plattformen in der Verantwortung und möchte strenger kontrollieren.
Das zweite Gesetz welches verabschiedet wurde, war der „Digital Markets Act“, kurz DMA.
Einige Marktteilnehmer haben eine bisher unangefochtene Monopolstellung eingenommen.
Aus diesem Grund werden künftig Messenger-Dienste, die mindestens 45 Millionen aktive User haben, zur Interoperabilität verpflichtet.
Bestätigungsabfrage notwendig – Digital Markets Act
Externe Dienste wie Signal, Telegram oder Threema wird dann die Gelegenheit geboten, Nachrichten an WhatsApp User zu verschicken.
Bevor dies passiert, kann der User in einer Bestätigungsabfrage einwilligen, ob er überhaupt Nachrichten von Drittanbieter-Apps annehmen möchte.
Die neue Vorschrift muss jedoch erst in zwei Jahren von Meta und Co. umgesetzt werden.
Erste Kritiken
Doch nicht jeder Messenger-Dienst möchte teilnehmen. Die Betreiber der Threema-App äußerten ihre Bedenken zum Thema Datenschutz und gaben an, ihren Messenger nicht für Interoperabilität freizugeben. Und das müssen die kleinen Messenger-Dienste auch gar nicht. Im Visier stehen nur die großen Internetriesen.
Wir bleiben am Ball für Sie. BerlinMorgen.