Wer ist nicht mehr im Bundestag 2025? – Eine Analyse der Abgänge
Wer ist nicht mehr im Bundestag 2025 – Mit der Bundestagswahl 2025 hat sich das politische Gefüge in Deutschland spürbar verändert.
Zahlreiche bekannte Gesichter sind nicht mehr im Parlament vertreten – sei es durch Wahlniederlagen, den Rückzug aus der Politik oder strukturelle Veränderungen infolge der Wahlrechtsreform.
Hier ein Überblick über die prominentesten Abgänge.
Parteien, die den Einzug verpasst haben
Besonders dramatisch war der Ausgang der Wahl für die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW).
- FDP: Mit nur 4,3 Prozent der Zweitstimmen scheiterte die Partei an der Fünf-Prozent-Hürde und flog aus dem Bundestag. Damit verloren Parteichef Christian Lindner und sein Stellvertreter Wolfgang Kubicki ihre Mandate. Beide kündigten daraufhin ihren Rückzug aus der aktiven Politik an.
- BSW: Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verpasste mit 4,97 Prozent knapp den Einzug ins Parlament. Damit ist auch Sahra Wagenknecht nicht mehr im Bundestag vertreten.
Nicht erneut kandidiert – Wer ist nicht mehr im Bundestag 2025

Einige langjährige Abgeordnete hatten sich bereits im Vorfeld entschieden, nicht wieder anzutreten.
Dazu gehören:
- Annette Widmann-Mauz (CDU) – Die Vorsitzende der Frauen-Union.
- Nadine Schön (CDU) – Abgeordnete aus dem Saarland.
- Michelle Müntefering (SPD) – Ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt.
- Andreas Scheuer (CSU) – Ex-Bundesverkehrsminister.
- Gesine Lötzsch (Die Linke) – Langjährige Abgeordnete und Ex-Parteivorsitzende.
- Tessa Ganserer (Bündnis 90/Die Grünen) – LGBTQ-Aktivistin, die sich aus der Politik zurückzog.
- Alexander Gauland (AfD) – AfD-Ehrenvorsitzender, der sich aus Altersgründen verabschiedete.
- Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) – Ex-Bundesministerin und erfahrene Grünen-Politikerin.
- Petra Pau (Die Linke) – Langjähriges Mitglied des Bundestags.
Wahlrechtsreform und ihre Konsequenzen – Wer ist nicht mehr im Bundestag 2025
Durch die Wahlrechtsreform 2023 wurde der Bundestag verkleinert, und Wahlkreissieger erhalten nur dann ein Mandat, wenn ihre Partei ausreichend Zweitstimmen erhalten hat.
Dadurch verloren 23 Kandidaten trotz Wahlkreissiegs ihr Mandat, darunter:
- Ursula Groden-Kranich (CDU) – Verlor trotz Wahlkreissieg ihr Mandat.
- Christian Kriegel (AfD) – Erzielte die meisten Erststimmen, kam aber nicht in den Bundestag.
Parteiaustritte und Mandatsniederlegungen
- Norbert Kleinwächter (AfD) – Verpasste den Wiedereinzug ins Parlament und zog sich aus der Politik zurück.
- Stefan Gelbhaar (Bündnis 90/Die Grünen) – Verlor Listenplatz und Direktmandat nach anonymen Vorwürfen.
- Dirk Spaniel (ehemals AfD) – Verließ die AfD nach internen Konflikten.
- Uwe Witt (ehemals AfD) – Trat bereits Ende 2021 aus der Partei aus.
Die Bundestagswahl 2025 hat nicht nur neue politische Kräfte ins Spiel gebracht, sondern auch viele bekannte Persönlichkeiten aus dem Parlament verdrängt.
Während einige freiwillig gingen, traf es andere durch Wahlniederlagen oder die Wahlrechtsreform.
Die kommenden Jahre werden zeigen, welche neuen Gesichter die politische Landschaft in Deutschland prägen werden.
Wer ist nicht mehr im Bundestag 2025 – Wir bleiben am Ball für Sie. BerlinMorgen.