MIAMI, 6. Juli (Berlin Morgen Zeitschrift) – Der französische Nationalstürmer Kylian Mbappé hat nach dem Sieg Frankreichs gegen Paraguay bei der Weltmeisterschaft scharf auf eine rassistische Tirade der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla reagiert.
Nach dem 1:0-Erfolg der französischen Auswahl in Philadelphia, bei dem Mbappé den entscheidenden Elfmeter verwandelte, verbreitete die Senatorin auf der Plattform X beleidigende Kommentare gegen den Kapitän der französischen Mannschaft.
Die Senatorin beschrieb den Weltstar unter anderem als kolonisierten Kameruner, der sich fälschlicherweise als Franzose ausgebe, und bezeichnete ihn als einen Brute, der nicht einmal schreiben gelernt habe. Zudem äußerte sie, die paraguayischen Spieler hätten ihn nach dem Spiel ohrfeigen sollen. Diese Aussagen sorgten international für Empörung und zogen eine direkte Antwort des Spielers nach sich.
Mbappé verfasste eine Stellungnahme, in der er Amarilla scharf angriff und deren Verhalten als inakzeptabel verurteilte. Er betonte, dass sie durch ihre rassistischen Äußerungen nicht das Land Paraguay repräsentiere, das sich während des gesamten Turniers durch Leidenschaft und Ehre ausgezeichnet habe. Der Stürmer unterstrich dabei seine Entschlossenheit, gegen derartigen Hass vorzugehen.
„Madame Celeste Amarilla, Sie sind eine abscheuliche Frau und Ihrer Position unwürdig. Sie repräsentieren nicht Paraguay, jenes Land, das während des Wettbewerbs Leidenschaft und Ehre bewiesen hat“, schrieb der Kapitän in seinem Statement.
Der französische Fußballverband FFF reagierte ebenfalls umgehend auf den Vorfall und kündigte an, strafrechtliche Schritte einzuleiten. Die Äußerungen der Senatorin wurden als abscheulich und inakzeptabel eingestuft. Nach Angaben der FFF seien die Kommentare kriminell und verwerflich, weshalb der Vorfall nun der Staatsanwaltschaft gemeldet wurde.
Der Verband unterstrich, dass solche Aussagen eine Schande für die Verfasserin darstellten und die gesamte französische Nationalmannschaft beleidigten. Während die rechtliche Aufarbeitung beginnt, steht das sportliche Ergebnis des Spiels, das Frankreich den Einzug ins Viertelfinale sicherte, in der öffentlichen Debatte deutlich im Hintergrund. Mbappé stellte klar, dass er es niemals zulassen werde, dass Personen wie die Senatorin ihren Hass und Rassismus ungehindert in der Welt verbreiten.



























