CARACAS, 15. Juli (Berlin Morgen Zeitschrift) – Die Zahl der Todesopfer nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist auf 4829 gestiegen. Dies teilte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, am Mittwoch in der Hauptstadt mit.
Die Erschütterungen vom 24. Juni haben das Land schwer getroffen und eine umfassende Hilfsaktion ausgelöst. Neben der gestiegenen Zahl der Todesopfer bleibt die Anzahl der Verletzten bei 16.740 Personen konstant. Zudem sind aktuell 17.907 Bürger obdachlos.
Die Behörden arbeiten weiterhin unter Hochdruck daran, die Versorgung der betroffenen Bevölkerung sicherzustellen und die Trümmer in den zerstörten Regionen zu sichern. Die Stabilisierung der Zahlen bei den Verletzten gibt den Rettungskräften die Möglichkeit, den Fokus verstärkt auf die langfristige Unterbringung der Obdachlosen zu legen.
Zur Bewältigung der humanitären Krise mobilisiert die internationale Gemeinschaft zusätzliche Mittel. Die Europäische Union kündigte ein weiteres Hilfspaket in Höhe von 20 Millionen Euro an. Diese Gelder sind gezielt für spezialisierte medizinische Ausrüstung sowie für zusätzliche Such- und Rettungsteams vorgesehen.
Damit erhöht die Europäische Union ihre gesamten Unterstützungsleistungen seit Beginn der Katastrophe auf insgesamt 25 Millionen Euro.
„Dieses neue Paket unterstützt gezielt die medizinische Versorgung und die laufenden Bergungseinsätze“, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission.
Die Koordination der Hilfsgüter erfolgt in enger Absprache mit den nationalen Behörden in Caracas.



























