Polizeiliche Kriminalstatistik 2024: Wie sicher ist Deutschland wirklich?
Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 – Im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen gewinnt die Innere Sicherheit zunehmend an Bedeutung.
Politikerinnen und Politiker sprechen von einer “Sicherheitsoffensive”, um die Kriminalitätsbekämpfung zu stärken und das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu erhöhen.
Doch wie steht es tatsächlich um die Sicherheitslage in Deutschland?
Aktuelle Entwicklungen im Überblick
Die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024 liefert konkrete Daten zur Kriminalitätslage.
Diese Statistik gibt nicht nur Auskunft über die Anzahl der registrierten Straftaten, sondern beleuchtet auch Entwicklungen in verschiedenen Deliktbereichen.
Damit bietet sie eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen und sicherheitspolitische Maßnahmen.
Was die Zahlen sagen – und was nicht – Polizeiliche Kriminalstatistik 2024
Obwohl absolute Zahlen einen Anstieg oder Rückgang bestimmter Straftaten zeigen können, sagen sie allein wenig über das Sicherheitsgefühl der Menschen aus.
So können mediale Berichterstattung oder einzelne spektakuläre Fälle das subjektive Empfinden stark beeinflussen, auch wenn die objektive Lage stabil bleibt.
Sicherheitsgefühl und Realität – Polizeiliche Kriminalstatistik 2024
Die Diskussion um Kriminalität in Deutschland zeigt immer wieder, wie groß die Diskrepanz zwischen Faktenlage und öffentlichem Eindruck sein kann.

Eine fundierte Auseinandersetzung mit der Kriminalstatistik ist daher notwendig, um Maßnahmen zu entwickeln, die auf realen Herausforderungen basieren – nicht nur auf gefühlter Unsicherheit.
Die Kriminalstatistik 2024 liefert wichtige Daten, doch sie muss differenziert betrachtet werden.
Für die Politik bleibt die Herausforderung, auf Grundlage dieser Informationen echte Sicherheit zu schaffen – und gleichzeitig das Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat zu stärken.
BKA und Innenministerium warnen: Mehr Jugendkriminalität und Gewalt gegen Frauen
Psychische Belastungen und fehlender Schutz stehen im Fokus der aktuellen Kriminalitätsentwicklung.
Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, sieht eine besorgniserregende Zunahme psychischer Belastungen bei Kindern und Jugendlichen – insbesondere im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie.
Diese könnten laut Münch bei ungünstigen Umständen zur höheren Gewaltbereitschaft beitragen.
Gleichzeitig warnt Bundesinnenministerin Nancy Faeser vor einem deutlichen Anstieg der Gewalt gegen Frauen.
Die Zahl der sexuellen Übergriffe sei um mehr als neun Prozent gestiegen.
Sie fordert unter anderem die Einführung einer elektronischen Fußfessel, um Täter effektiv zu kontrollieren.
Erstmals liegen auch verlässliche Zahlen zu Messerangriffen vor:
Über 15.000 Fälle wurden im vergangenen Jahr registriert – das entspricht mehr als sieben Prozent aller Gewaltverbrechen.
Die Bundesregierung will nun gezielt gegensteuern.
Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 – Wir bleiben am Ball für Sie. BerlinMorgen.