Trotz geplanter Briefportoerhöhung sieht DHL diese als unzureichend an
DHL: Briefportoerhöhung zu niedrig für steigende Kosten
DHL kritisiert geplante Briefportoerhöhung ab 2025 als unzureichend – Die Deutsche Post DHL zeigt sich unzufrieden mit der geplanten Erhöhung des Briefportos um 10,48 Prozent ab 2025, die von der Bundesnetzagentur genehmigt wurde.
Nach eigenen Angaben ist diese Erhöhung aus Sicht des Unternehmens zu niedrig, um die steigenden Kosten in der Logistikbranche, insbesondere bei Löhnen und Investitionen in nachhaltige Infrastrukturen, angemessen zu decken.
Portokosten im internationalen Vergleich niedrig
DHL verweist darauf, dass die Portokosten in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bereits seit Jahren relativ niedrig sind.
Laut DHL liegt das Briefporto in Deutschland 43 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt, während die Lohnkosten zu den höchsten in Europa gehören.
Dies stellt das Unternehmen vor erhebliche finanzielle Herausforderungen, insbesondere angesichts steigender Personalkosten und der Bemühungen, die Logistikbranche zu dekarbonisieren.
DHL investiert nach eigenen Angaben jährlich eine Milliarde Euro in eine nachhaltige Infrastruktur, um den Anforderungen des Postgesetzes gerecht zu werden, das Unternehmen zur Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks verpflichtet.
Das Unternehmen betont, dass die Postbranche angesichts der anhaltenden Digitalisierung und der sinkenden Briefmengen zunehmend unter Druck stehe, gleichzeitig jedoch in eine zukunftsfähige und nachhaltige Infrastruktur investieren müsse.
Bekanntgabe der neuen Preise zum Jahresende – DHL kritisiert geplante Briefportoerhöhung ab 2025 als unzureichend

DHL plant, die neuen Portopreise bis Ende des Jahres bekanntzugeben.
Trotz der genehmigten Erhöhung um 10,48 Prozent bleibt unklar, wie das Unternehmen langfristig seine Kostenstruktur anpassen wird, um den finanziellen Herausforderungen zu begegnen.
Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen Hintergrund – DHL kritisiert geplante Briefportoerhöhung ab 2025 als unzureichend
Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) ist eine deutsche Regulierungsbehörde, die seit 1998 besteht.
Sie überwacht und reguliert infrastrukturelle Dienstleistungen in den genannten Bereichen, um fairen Wettbewerb zu gewährleisten und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
Die BNetzA sorgt dafür, dass Marktteilnehmer sich an gesetzliche Vorgaben halten und Verbraucherrechte geschützt werden.
Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung energiewirtschaftlicher und telekommunikativer Rahmenbedingungen, fördert die Markttransparenz und unterstützt Innovationen wie den Ausbau erneuerbarer Energien und den Breitbandausbau.
Mit ihrem vielfältigen Aufgabenbereich trägt die Bundesnetzagentur maßgeblich zur Stabilität und Effizienz wichtiger Versorgungsnetze in Deutschland bei.
DHL kritisiert geplante Briefportoerhöhung ab 2025 als unzureichend – Wir bleiben am Ball für Sie. BerlinMorgen.